Die Diagnose ist bekannt: Die Deutschen werden immer älter. Die zunehmende Lebenserwartung und der Rückgang der Geburtenrate sorgen für einen wachsenden Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft.
Die Folgen des demographischen Wandels zeigen sich mancherorts mit besonderer Schärfe. Eine verstärkte Binnenwanderung führt – nicht nur in Ostdeutschland – zur Schrumpfung altindustrieller Ballungsgebiete und zur Entleerung ländlicher Räume. Zugleich nimmt dort der Anteil der Hochaltrigen überdurchschnittlich zu. Für viele innerstädtische Quartiere steht hingegen die Integration der Zugewanderten im Vordergrund.
Mit der Zivilgesellschaft verbinden sich allgemein Hoffnungen auf Innovationen in den Bereichen Produktivität, Arbeit, Standortattraktivität, politische Teilhabe sowie Lebensqualität und Lebenschancen. Kann Bürgerschaftliches Engagement auch zur Bewältigung der demographischen Veränderungen in den Regionen beitragen? Oder bedeutet das Altern vielmehr eine Krise für die städtische und ländliche Zivilgesellschaft?
In dieser Veranstaltung diskutieren Demografen und Sozialwissenschaftler regionale Aspekte des demographischen Wandels und fragen nach Konsequenzen, Risiken und Möglichkeiten, die sich daraus für die Zivilgesellschaft herleiten lassen.
Programm
Kontakt:
Dr. Claudia Neu
Universität Rostock
Institut für Soziologie und Demographie
Ulmenstraße 69
18057 Rostock
Fon: 0381/498 4367
Email: claudia.neu@uni-rostock.de
Anmeldung erbeten bis zum 1. Dezember 2006 an:
Karolina May-Chu
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Reichpietschufer 50
10785 Berlin
Fon: 030/25491145
Email: may-chu@wz-berlin.de