Trotz sich verbessernder Gesundheit im Alter wird die Anzahl der Pflegebedürftigen in den nächsten Jahrzehnten steigen. Im Zentrum des Workshops steht die Frage, ob die Familie der Pflegeverantwortung zukünftig weiter nachkommen kann und will. Konkret sollen vier Themenkomplexe zu Pflegenden und Pflegebedürftigen diskutiert werden:
- Wie lässt sich Pflegebedarf prognostizieren?
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Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, damit Erwerbstätigkeit und familiäre Pflegeverantwortung vereinbart werden können?
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Was wissen wir über die Lebensqualität pflegender Familienangehöriger in Privathaushalten? Wirkt sich die Inanspruchnahme externer Ressourcen, wie z.B. mobiler Pflegedienste, positiv darauf aus?
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Welche regionalen Unterschiede existieren bei Pflegebedarf und familiären Pflegeressourcen? Wird es in naher Zukunft in ausgewählten Regionen zu einem Ungleichgewicht zwischen der Nachfrage und dem Angebot familiärer Pflegeversorgung kommen? Können Vorbild- bzw. Problemregionen identifiziert werden?
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Welche Informationen existieren über die Lebenserwartung und Lebensqualität Pflegebedürftiger in Institutionen? Können Zusammenhänge zwischen gegenwärtigem und zukünftigem Pflegebedarf und der Sterblichkeit auf regionaler Ebene hergestellt werden?
Ziel der Veranstaltung ist es, neueste quantitative Ergebnisse zu Pflegebedarf und Lebensqualität Pflegender und Pflegebedürftiger darzustellen sowie ihre politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen zu diskutieren.