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20. - 21. April 2007, Rostock Max-Planck-Institut für demografische Forschung/ Universität Padua/ Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels Obwohl Südeuropa sich von den industrialisierten Ländern Süd-Ost-Asiens im Bezug auf ihre gesellschaftspolitische Geschichte und Ordnung unterscheidet, ähneln sie sich relativ stark bezüglich der Sozialsysteme und Familienpraktiken, an die sie sich orientieren. Einerseits ist der intensive Austausch unter den Familienmitgliedern charakteristisch für starke familiäre Bindungen. Andererseits unterstützt das Sozialsystem beider Regionen zwar die Familie als Einheit (familienorientierter Sozialstaat) aber überträgt die Aufgabe der individuellen Unterstützung der einzelnen Familienmitglieder an die Familie.
Im Vordergrund des Workshops stehen Analysen der Ursachen und Konsequenzen des Wandels der Lebens- und Familienformen im jeweilig kulturellen, sozialpolitischen sowie gesetzlichen Zusammenhang. Diese Entwicklungen scheinen in den Regionen Südeuropas und Süd-Ost-Asiens parallel zu verlaufen. Die Frage, welche Einflüsse diese Veränderungen auf Familienbeziehungen und soziale Gleichberechtigung haben, soll gleichfalls Thema des Workshops sein. Die geplanten Themenschwerpunkte sind:
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