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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 
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Newsletter

Ein Service des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels

19. Juni 2009 (Newsletter - Nr.1/2009)

Sehr geehrte Damen und Herren,
wieder einmal möchten wir Sie dazu einladen, die Neuerungen auf unserem Informationsportal  zdwa.de zu entdecken und interessante Fakten der Wissenschaftsdisziplin Demografie aufzuspüren.

Wir freuen uns sehr, dass unser Geburtenmonitor nun den Kinderschuhen entwachsen ist. So können Sie mit diesem jetzt fortlaufend auf aktuelle monatliche Geburtenraten für Deutschland sowie kleinräumigere Regionen zugreifen. Gleichzeitig finden Sie eine erste Schätzung der Jahresgeburtenrate für das Jahr 2008. In einer virtuellen Pressemappe zum Geburtenmonitor können Sie Hintergrundinformationen zu den Daten des Geburtenmonitors, den Schätzungen sowie Fertilitätstrends im Allgemeinen nachlesen.

Ferner haben wir für Sie neue Ergebnisse aktueller Studien des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in der Rubrik Kinder und Familie veröffentlicht. So haben Wissenschaftler in einer Studie untersucht, wie sich das Geburtenverhalten sowie die Formen des Zusammenlebens in Bulgarien seit dem Umbruch Anfang der 90er Jahre verändert haben. Sie zeigen, dass die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten eine Trendwende, insbesondere im Geburtenverhalten und in den sozialen Bindungen, hervorgerufen haben.
In einer weiteren Studie widmen sich die Fertilitätsexpertinnen Michaela Kreyenfeld und Esther Geisler dem Thema ‚Väter und Elternzeit’. Sie versuchen die Frage zu beantworten, warum deutsche Väter in Elternzeit stets eine Ausnahmeerscheinung waren.

Weiterhin möchten wir Sie auf unsere bereits publizierten und demnächst erscheinenden Tagungsbände aufmerksam machen. Die Inhalte eines jeden Bandes reflektieren die Ergebnisse und Präsentationen diverser Workshops des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels. Studien internationaler Wissenschaftler zu verschiedenen demografierelevanten Themenbreichen, wie beispielsweise dem Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft oder auch der Pflege Älterer in Zeiten des Wandels sind übersichtlich und informativ in jedem Band thematisch zusammengestellt.

Abschließend möchten wir auf die Aktualisierungen der Übersichten unter Zahlen und Fakten hinweisen. Aktuelle Daten zur Pflege und Erwerbstätigkeit sind dort für Sie verfügbar.

Wir wünschen Ihnen viele interessante Entdeckungen bei der Lektüre
Insa Cassens & Juliane Steinberg

 

Zum Geburtenmonitor:

Eine monatliche Betrachtung der zusammengefassten Geburtenziffer


Der Geburtenmonitor des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels verfolgt das Ziel, das Geburtengeschehen in Deutschland so zeitnah wie möglich abzubilden. Er stellt damit einen Frühindikator dar. Dazu wird die zusammengefasste Geburtenziffer (total fertility rate, TFR) für Deutschland erstmals auf Basis monatlicher Geburten berechnet und damit so aktuell wie möglich zur Verfügung gestellt. >> mehr



Virtuelle Pressemappe zum Geburtenmonitor

Die virtuelle Pressemappe zum Geburtenmonitor gibt einen Überblick über die geschätzten monatlichen zusammengefassten Geburtenziffern sowie die geschätzte Jahres-TFR für das Jahr 2008 und enthält Informationen zur Entwicklung des Durchschnittsalters der Frauen bei Geburt. >> mehr



Pressemitteilung


Rostocker Zentrum veröffentlicht geschätzte Geburtenrate für 2008 im Geburtenmonitor: Keine verminderte Geburtenneigung in 2008 gegenüber 2007

Wissenschaftler des Rostocker Zentrums haben eine erste Schätzung für die zusammengefasste Geburtenziffer des Jahres 2008 im Geburtenmonitor veröffentlicht. Die geschätzten Werte lassen einen Jahreswert von 1,366 für 2008 erwarten. Die zusammengefasste Geburtenziffer liegt damit fast auf dem Niveau des Jahres 2007. Diese zeitnahe Berechnung der Geburtenrate ist erstmalig auf der Basis von im Geburtenmonitor veröffentlichten monatlichen Schätzzahlen möglich.
 >> mehr

 

Neue Artikel:

 

Väter und Kinder allein zu Haus: Deutsche Väter in Elternzeit waren stets eine Ausnahmeerscheinung


Bis 2007 lag der Anteil der  Männer in Elternzeit deutschlandweit bei maximal drei Prozent. Esther Geißler und Michaela Kreyenfeld vom MPIDF sind diesem Phänomen nun in einer Studie nachgegangen. Die Frage, ob es eher ökonomische oder kulturelle Faktoren sind, die die Betreuungsentscheidung von Männern beeinflussen, stand dabei im Mittelpunkt. Dabei zeigte sich, dass Männer eher Elternzeit nehmen, wenn die Partnerin einen höheren Bildungsgrad aufweist oder älter ist als er selbst. Auch ökonomische Unsicherheitsfaktoren scheinen auf die Entscheidung für oder gegen eine Elternzeit zu wirken. >> mehr

Fertilität in Zeiten des Umbruchs – der bulgarische Weg


Vor den gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen 1989 war das Geburtenverhalten in Bulgarien durch eine hohe Stabilität geprägt: Die jungen Paare bekamen früh ihre Kinder, lebten überwiegend in einer ehelich verbundenen Zwei-Kind-Familie und nicht eheliche Geburten waren selten. Die zusammengefasste Geburtenziffer (engl. total fertility rate, TFR) lag nahe dem Bestanderhaltungsniveau. Die politische Instabilität und ökonomische Krise lösten jedoch eine Trendwende in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens aus: Das Geburtenverhalten und die sozialen Bindungen waren von den Unsicherheiten stark beeinflusst. >> mehr


Tagungsbände


Hier erhalten Sie einen Überblick über die bereits erschienen und noch erscheinenden Publikationen des Rostocker Zentrums aus der Reihe 'Demografischer Wandel - Hintergründe und Herausforderungen', die im Anschluss an wissenschaftliche Workshops entstanden sind. >> mehr


Zahlen und Fakten


Die Übersichten zu Pflegedaten und Erwerbsquoten wurden aktualisiert. >> mehr

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Unser Angebot an neuen Artikeln und Inhalten wird fortlaufend aktualisiert. Besuchen Sie schon bald wieder das Informationsportal zum Demografischen Wandel in Deutschland und Europa - www.zdwa.de

Ihr ZDWA-Team am Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels

Rostock, im Juni 2009

 

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Geburtenmonitor
 
  Die TFR für Gesamtdeutschland im März 2010: 1,34

Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors
zu Fertilitätstrends finden Sie hier

Liebe kennt keine Grenzen: Deutschlandweit hat sich der Anteil binationaler Paare zwischen 1998 und 2008 von vier auf acht Prozent verdoppelt.

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