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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 
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Newsletter

Ein Service des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels

12. Dezember 2008 (Newsletter - Nr.4/2008)

Sehr geehrte Damen und Herren,

bevor das Jahr 2008 zu Ende geht, möchten wir Sie noch einmal einladen, einen Blick auf die Neuerungen in unserem Informationsportal zdwa.de zu werfen.


Insbesondere möchten wir Ihnen die neue Bevölkerungsprognose für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern vorstellen. Der Nordosten Deutschlands wird im Vergleich zu den restlichen Landesteilen die Auswirklungen des Demografischen Wandels am schnellsten und am stärksten zu spüren bekommen. Die Prognose zeigt, dass die meisten Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern von Alterung und Einwohnerverlust betroffen sein werden, während manche Städte und der Kreis Bad Doberan bis 2030 einen Einwohnerzuwachs verzeichnen werden können.


Das auf zdwa.de neu eingestellte Instrument der Virtuellen Pressemappe soll Journalisten den Zugang zu themenspezifischen Informationen erleichtern. Die Pflege von Älteren nimmt im Kontext der Alterung der Bevölkerung eine wichtige Rolle ein und wurde in diesem Jahr auf mehreren Workshops des Rostocker Zentrums in den Mittelpunkt gestellt. Daher macht nun zum Ende des Jahres die Pressemappe "Pflege in Zeiten des Demografischen Wandels" den Auftakt zu einer Reihe virtueller Pressemappen, die im nächsten Jahr folgen werden.


Weiterhin steht das Projekt Geburtenmonitor des Rostocker Zentrums in den Startlöchern. Der Geburtenmonitor wird Anfang des nächsten Jahres das Geburtengeschehen in Deutschland sehr zeitnah mit erstmals monatlich berechneten Zusammengefassten Geburtenziffern des Landes, der Bundesländer und der Kreise abbilden. Erste Ergebnisse und Informationen zum Geburtenmonitor finden Sie auf zdwa.de


Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre, schöne Weihnachtsfeiertage und ein erfolgreiches Jahr 2009


Kristín G. v. Kistowski und Juliane Steinberg

 

Neue Prognose:

 

Alterung und Schrumpfung in Mecklenburg-Vorpommern – eine Bevölkerungsprognose des Rostocker Zentrums bis 2030


Viele Menschen haben in der Vergangenheit das strukturarme Bundesland Mecklenburg-Vorpommern verlassen. Wissenschaftler des Rostocker Zentrums prognostizieren, dass sich dieser Trend auch zukünftig fortsetzen wird. Während einige Städte dieser Entwicklung voraussichtlich positiv entgegenwirken können, zeigen die Prognoseergebnisse, dass vor allem einige Landkreise stark schrumpfen werden. In den meisten Regionen geht damit entsprechend den Ergebnissen eine starke Alterung einher. Politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger müssen frühzeitig Strategien entwickeln um diese Entwicklungen vor Ort auffangen zu können. >> mehr

 

 

Pressemitteilung:

 

Neue Bevölkerungsprognose für MV bis 2030: Rostock, Greifswald und der Kreis Bad Doberan werden Einwohner gewinnen

Die Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns wird in den kommenden Jahren abnehmen und bis 2030 voraussichtlich um etwa zwölf Prozent gegenüber 2005 schrumpfen. Entgegen den Ergebnissen anderer Prognosen werden sich jedoch gleichzeitig die Bevölkerungszahlen in den Städten Rostock und Greifswald erhöhen und auch der Landkreis Bad Doberan wird einen Zuwachs an Einwohnern verzeichnen können. Dies geht aus der Bevölkerungsprognose des Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels hervor, die für die Planung von Krankenhausbetten in Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken Rostock und Greifswald erstellt wurde. Die Ergebnisse der Studie widersprechen anderen Untersuchungen, die für Mecklenburg-Vorpommern demografische Horrorszenarien eines generellen Bevölkerungsrückganges vorhersagen. >> mehr

 

 

Pressemappe:

 

Neu: Virtuelle Pressemappe "Pflege in Zeiten des Demografischen Wandels"

Die virtuelle Pressemappe zum Thema Pflege bietet einen Überblick über alle Pressemitteilungen, Artikel sowie Übersichten und Abbildungen auf zdwa.de, die das Thema Pflege in Zeiten des Demografischen Wandels thematisieren. (Stand Dezember 2008) >> mehr

 

 

Erste Ergebnisse des Geburtenmonitors:

 

Monatliche Zusammengefasste Geburtenziffer (Periodenfertilität) für Deutschland (Ost und West) zwischen Januar 1995 und August 2008 – Daten des Geburtenmonitors

Das Projekt Geburtenmonitor des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels verfolgt das Ziel, das Geburtengeschehen so zeitnah wie möglich abzubilden. Dazu wird die Zusammengefasste Geburtenziffer erstmals für Deutschland auf Basis monatlicher Geburten berechnet und somit so zeitnah wie möglich zur Verfügung gestellt. >> mehr

 

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Unser Angebot an neuen Artikeln und Inhalten wird fortlaufend aktualisiert. Besuchen Sie schon bald wieder das Informationsportal zum Demografischen Wandel in Deutschland und Europa - www.zdwa.de

Ihr ZDWA-Team am Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels

Rostock, im Dezember 2008

 

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Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37

 
Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors zu Fertilitätstrends finden Sie hier