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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Demografische Fachbegriffe mit H

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ZDWA - Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums

Healthy-Migrant-Hypothese

Hypothese, die von einer durchschnittlich besseren Gesundheit als Erklärung für die höhere Lebenserwartung von Migranten ausgeht.

 

Razum O, Zeeb H, Rohrmann S. (2000). The ‘healthy migrant effect’—not merely a fallacy of inaccurate denominator figures. International  Journal of Epidemiology;29:191–92.

Human Development Index

Der Human Development Index (HDI) misst die durchschnittliche soziale und ökonomische Entwicklung eines Landes anhand dreier grundlegender Faktoren: der Gesundheit, der Bildung und des Lebensstandards in einer Bevölkerung. Dazu werden vor Berechnung des HDIs drei Indices gebildet:

 

(1) Gesundheit - Der Gesundheitsstatus in einem Land wird anhand der Lebenserwartung bei Geburt gemessen.

 

(2) Bildung - Der Index zum Bildungsstand ist zusammengesetzt aus der Alphabetisierungrate bei Erwachsenen und der kombinierten Schuleinschreiberate in den primären, sekundären und tertiären Bildungsstufen.

 

(3) Lebensstandard - Grundlage des Indexes zum Lebensstandard ist die reale Kaufkraft pro Kopf gemessen in US-Dollar.

 

Im Rahmen des United Nations Development Programme (UNDP) wird der HDI seit 1990 in den Human Development Reports publiziert. Mehr Informationen zum Konzept des Human Development Index finden Sie auf den Seiten des UNDP.

 

Human Mortality Database

Die Human Mortality Database ist eine für alle Interessierten kostenfrei zugängliche Datenbank. In ihr werden Daten zur Entwicklung der Langlebigkeit während der letzten Jahrzehnte für 34 Staaten und Regionen dokumentiert. Der Zweck der Datenbank ist das Intensivieren und Erleichtern der Erforschung der Ursachen und Konsequenzen der Sterblichkeit. Dabei sind die Vergleichbarkeit, die Flexibilität und der international freie Zugang zu den Daten Hauptziel des Projektes.

Die 2002 von Wissenschaftlern des Department of Demography an der University of California/USA und des Datenlabors des MPIDF ins Leben gerufene Datenbank bietet unter Anwendung einer einheitlich angewandten Sterbetafelberechnung folgende Daten für alle 34 Staaten und Regionen:

1) absolute Geburtenzahlen (nach Geschlecht)
2) absolute Sterbezahlen (nach Alter, Todesjahr und Geburtsjahr)
3) Bevölkerungsgröße
4) Zahlen zur Bevölkerung, die dem Sterberisiko ausgesetzt ist (für Perioden und Kohorten)
5) Sterberaten (für Perioden und Kohorten)
6) Sterbetafeln (für Perioden)
7) Lebenserwartung bei Geburt
8) Rohdaten

Der Ausbau der Datenbank und das Hinzufügen weiterer Staaten sind in der Planung.
Im Moment (2008) können Daten folgender Länder abgerufen werden:

Australien, Österreich, Belgien, Bulgarien, Kanada, Tschechien, Dänemark, England und Wales, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland (Ost/West), Ungarn, Island, Italien, Japan, Lettland, Litauen, Niederland, Neuseeland, Norwegen, Polen, Russland, Slowakei, Spanien, Schweden, Schweiz, Taiwan, USA, Luxemburg, Portugal, Weißrussland, Slowenien, Ukraine

Weitere Informationen unter: www.mortality.org


DemoData
 
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Geburtenmonitor
 

Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37

 
Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors zu Fertilitätstrends finden Sie hier