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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Demografische Fachbegriffe mit G

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ZDWA - Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums

Geburtendefizit

In einer Region herrscht ein Geburtendefizit, wenn in einem definierten Zeitraum, die Zahl der Lebendgeborenen geringer ausfällt als die Zahl der Sterbefälle.

Geburtenrate

auch: Geburtenziffer

 

Die rohe bzw. allgemeine Geburtenrate gibt an, wie viele Lebendgeborene in einem Jahr auf 1000 Einwohner entfallen (2003 für Deutschland: 8,6). Diese wird nicht nur durch die Fertilität, sondern auch durch die Altersstruktur in der Bevölkerung bestimmt.

Altersspezifische Geburtenraten werden einzeln für die Altersjahre des gebärfähigen Zeitraumes bei Frauen (15 – 45 Jahre) berechnet. Beispiel: Anzahl der in einem Jahr von 30jährigen Frauen lebend geborene Kinder bezogen auf 1000 Frauen im Alter 30.
In der Alltagssprache wird fälschlicherweise statt der Geburtenrate oft die zusammengefasste Geburtenziffer angegeben.

Geburtskohorte

Geburtsjahrgang (siehe auch Kohorte).

Generationenerneuerung

Bedeutet, dass die Zahl der Sterbefälle in der Bevölkerung langfristig durch die Zahl der Geburten ausgeglichen wird und so die Bevölkerungszahl in der betrachteten Region konstant bleibt. Siehe auch Bestandserhaltungsniveau.


DemoData
 
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Geburtenmonitor
 

Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37

 
Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors zu Fertilitätstrends finden Sie hier