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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Demografische Fachbegriffe mit P

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ZDWA - Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums

Peer Group

(= Gleichengruppe, Ebenbürtigengruppe, Gleichrangigengruppe)

 

Allgemein ist dies jede Gruppe, die sich aus Individuen mit ähnlichen sozialen Merkmalen und gleichen Wertvortsellungen und Normen zusammensetzt. Gemeinhin bezieht sich der Begriff auf Altersgruppen, insbesondere auf die Kultur von Heranwachsenden, welche durch einen hohen Grad an Zusammenhalt, eine hierarchische Organisation und einer ablehnenden Haltung gegenüber der elterlichen Kultur ausgezeichnet sind.

Periodenfertilität

Periodenlebenserwartung

Plastizität der Langlebigkeit

(= Plastizität der Sterblichkeit)
Formbarkeit. Die Hypothese der plastischen Sterblichkeit geht davon aus, dass es auch im sehr hohen Alter noch möglich ist, die Wahrscheinlichkeit zu sterben zu reduzieren bzw. die verbleibende (fernere) Lebenserwartung zu erhöhen.

Prävalenz

Aus medizinischer Sicht bezeichnet die Prävalenz die statistische Häufigkeit einer Erkrankung in einer Population zu einem definierten Untersuchungszeitpunkt.

 

Siehe auch: Inzidenz

Prävalenzrate

Ermittelt wird die Prävalenzrate aus dem Quotienten aus der Anzahl der betroffenen Personen in einer Population und der Gesamtpopulation. Ist die Prävalenz auf einen bestimmten Zeitraum bezogen, bezeichnet man sie als Periodenprävalenz.

 

Siehe auch: Inzidenzrate

Prognose

Vorhersage eines Ereignisses, eines Zustandes oder einer Entwicklung. Einer Prognose liegen immer Annahmen zu Grunde (z.B. müssen bei der Vorhersage, wie sich die Bevölkerungsstruktur in den nächsten 30 Jahren entwickeln wird, Annahmen über Fertilität, Mortalität und Migration getroffen werden). Da diese Annahmen über die Zukunft getroffen werden und sich gerade über längere Zeiträume hinweg auch unvorhersehbare Entwicklungen ergeben können, unterliegen Prognosen immer einer gewissen Ungenauigkeit.

Probabilistische Prognosen

Prognosen, welche eine Wahrscheinlichkeitsverteilung für zukünftige Werte angeben. Gute probabilistische Vorhersagen integrieren alle denkbaren Unsicherheiten (z.B. mögliche zukünftige Verläufe der verwendeten Eingangsgrößen).

Pronatalistisch

(= geburtenfördernd)

 

Der Begriff wird meist im Zusammenhang einer "pronatalistischen Familienpolitik" verwendet, d.h. es wird  bewusst darauf gezielt, die Geburtenrate in einem Land zu fördern.


DemoData
 
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Geburtenmonitor
 

Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37

 
Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors zu Fertilitätstrends finden Sie hier