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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Heike Trappe

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Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt Familiendemografie an der Universität Rostock (seit 2007)

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Forschungsgebiete

  • Geschlechterforschung
  • Familiensoziologie und -demografie

Forschungsschwerpunkte

  • Soziale Ungleichheit und Geschlecht
  • Lebensverlaufs-, Familien- und Arbeitsmarktforschung
  • Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in Partnerschaft und Familie
  • Transformationsgesellschaften

Stationen

  • Geboren 1966
  • Studium der Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (1985 - 1990)
  • Abschluss als Diplom-Soziologin an der Humboldt-Universität zu Berlin (1990)
  • Doktorandin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB) (1991 - 1994)
  • Promotion als Dr. phil. An der Freien Universität Berlin (1994)
  • Postdoktorandin am Carolina Population Center an der Universität von North Carolina, Chapel Hill, USA (1995 -1996)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB) im Forschungsbereich Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung in Berlin (1997 - 2005)
  • Forschungsstipendiatin am Radcliffe Institute for Advanced Study der Harvard Universität in Cambridge, MA, USA (2003 - 2004)
  • Geschäftsführerin des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten, Berlin (2005 - 2006)
  • Habilitation an der Freien Universität Berlin (2006)

 


Forschungsexzerpt aus Veröffentlichungen der Autorin
 
Deutsche Paare teilen die Aufgaben innerhalb des Haushalts und der Familie noch immer sehr traditionell. Sind sie noch jung, engagieren sie sich zwar stärker egalitär bei der alltäglichen Haushaltsführung, jedoch bleibt die Kinderbetreuung primär eine weibliche Sphäre. Vor allem mit der Geburt des ersten Kindes zeigt sich, dass der innerfamiliäre Aufgabenbereich der Frauen stetig wächst, als würde mit der Familiengründung ein Traditionalisierungsschub einsetzen. Konservativ geprägte familienpolitische Rahmenbedingungen können ausschlaggebend dafür sein.  Aber nicht nur, denn: Unabhängig ob Kinder da sind, wird nach einer Heirat die Aufgabenteilung im Haushalt traditioneller als in nichteheliche Lebensgemeinschaften gelebt. Auch mit der Dauer der Partnerschaft steigt der Anteil der Aufgaben, den Frauen im Haushalt übernehmen.
 
Quellen: Wengler, A., Trappe, H., Schmitt, C. (2009): Alles wie gehabt? Zur Aufteilung von Hausarbeit und Elternaufgaben in Partnerschaften, in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft 34(1-2), S. 57-78.


Schmitt, C., Trappe, H., Wengler, A. (2010): Häusliche Aufgabenteilung wandelt sich nur zögerlich: Engagement der Männer in Deutschland vor allem bei der Kinderbetreuung gering, in: Demografische Forschung aus erster Hand 7(1), S. 4.

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