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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Roland Rau

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Juniorprofessor für Demografie am Institut für Soziologie und Demografie der Universität Rostock (seit 2009)
 
Research Fellow am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (seit 2009)

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Forschungsgebiete

  • Alternde Bevölkerung und Langlebigkeit
  • Statistische Methoden der Mortalitätsanalyse
  • Todesursachenforschung

 

Forschungsschwerpunkte

  • Saisonalität in der menschlichen Sterblichkeit
  • Sterblichkeit in den höchsten Altersstufen
  • Methoden der Demografie

 

Stationen

  • Geboren 1975
  • Studium der Politikwissenschaften, mit den Nebenfächern Demografie und Statistik (1994 - 2001) und Auslandsstudium an der National University of Ireland, Galway (1997 - 1998)
  • Diplom in Politikwissenschaften (2001)
  • Doktorand am Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock (2001 - 2005)
  • Promotion in Demografie zum Dr. rer. pol. an der Universität Rostock (2005)
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock (2005 - 2006)
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Population, Policy and Aging Research Center (PPARC), Duke University, Durham, NC, USA (2006 - 2008)
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock (2008 - 2009)

 


Forschungsexzerpt aus Veröffentlichungen des Autors

 

Seit Jahrzehnten ist zu beobachten, dass westliche Gesellschaften altern. Länder wie Japan, Frankreich oder Italien nehmen in diesem Prozess eine Vorreiterrolle ein. Die Lebenserwartung steigt, auch weil die Sterblichkeit im hochbetagten Alter zurückgeht, wie Roland Rau mit seinen detaillierten Mortalitätsanalysen zeigen kann: So haben die über 80- und über 90-Jährigen heute eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit als noch zu Beginn der 1990er Jahre. Auch sinkt die Sterblichkeit bei den über 100-Jährigen - und dies in einem viel stärkeren Ausmaß als bei den über 80-Jährigen. Universell sind diese Trends jedoch nicht. Während einige Staaten immer schneller altern und deren Entwicklung in der Lebenserwartung vergleichbar ist mit der Entwicklung der Rekordlebenserwartung, so gibt es dennoch auch einige Staaten wie Dänemark, die Niederlande oder auch die USA, in denen über längere Zeiträume hinweg nur geringe Zuwächse zu verzeichnen waren.

 

Quelle:

Rau, R., Soroko, E., Jasilionis, D., Vaupel, J. W. (2008): Continued reductions in mortality at advanced ages. Population and Development Review, 34:4, 747-768.

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