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Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung und Demographie / Institut für Soziologie und Demographie der Universität Rostock (seit 2009)
Forschungsgebiete
Forschungsschwerpunkte
Stationen
Forschungsexzerpt aus Veröffentlichungen der Autorin
Internationale Migration hat seit Jahrzehnten entscheidenden Einfluss auf die Bevölkerungsstruktur in Deutschland. Insbesondere die so genannten Gastarbeiter, die in den 1950er und 1960er Jahren nach Westdeutschland einwanderten, prägen die Gesellschaft in starkem Maße mit. Und sind in ihrem Familiengründungsverhalten selbst beeinflussbar, wie die Forschung von Nadja Milewski zeigt: Zuwanderinnen, die in erster Generation nach Westdeutschland kamen, zeigen erhöhte Erstgeburtenraten unmittelbar nach ihrem Umzug über die Ländergrenze. Langfristig bestimmt jedoch der Niedrigfertilitätskontext hierzulande auch das Geburtenverhalten der Frauen mit Wanderungshintergrund. Bereits in der zweiten Generation ähnelt das Fertilitätsverhalten von Migranten mehr dem der Deutschen als dem der eigenen Elterngeneration.
Quellen: Milewski, N. (2010). Fertility of Immigrants. A Two-Generational Approach in Germany. Demographic Research Monographs. Hamburg: Springer [Doktorarbeit].
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