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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Nadja Milewski

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung und Demographie / Institut für Soziologie und Demographie der Universität Rostock (seit 2009)

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Forschungsgebiete

  • Lebenssituation und -entscheidungen von Migranten 
  • Fertilität und Familiendynamiken
  • Wechselwirkungen zwischen Politik und Demografie 

 

Forschungsschwerpunkte

  • Geburtenverhalten von internationalen Migranten und deren Nachkommen
  • Integration der zweiten Einwanderergeneration in Europa 
  • Alterung, Gesundheit und Lebenssituation internationaler Migranten in Deutschland

Stationen

  • M.A. Studium der Anthropologie, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz (1997 - 2003) 
  • Doktorandin in der Forschungsabteilung “Contemporary European Fertility and Familiy Dynamics” am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock (2003 - 2007)
  • Summer School am Inter-University Consortium for Political and Social Research (ICPSR), Ann Arbor, Michigan, USA (2003)
  • Forschungsaufenthalt am European University Institute / Robert Schumann Centre for Advanced Studies in Fiesole, Italien (2006)
  • Promotion in der Demographie an der Universität Rostock (2009)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut National d’Études Démographiques (INED) in Paris (2007 – 2009)

 


Forschungsexzerpt aus Veröffentlichungen der Autorin

 

Internationale Migration hat seit Jahrzehnten entscheidenden Einfluss auf die Bevölkerungsstruktur in Deutschland. Insbesondere die so genannten Gastarbeiter, die in den 1950er und 1960er Jahren nach Westdeutschland einwanderten, prägen die Gesellschaft in starkem Maße mit. Und sind in ihrem Familiengründungsverhalten selbst beeinflussbar, wie die Forschung von Nadja Milewski zeigt: Zuwanderinnen, die in erster Generation nach Westdeutschland kamen, zeigen erhöhte Erstgeburtenraten unmittelbar nach ihrem Umzug über die Ländergrenze. Langfristig bestimmt jedoch der Niedrigfertilitätskontext hierzulande auch das Geburtenverhalten der Frauen mit Wanderungshintergrund. Bereits in der zweiten Generation ähnelt das Fertilitätsverhalten von Migranten mehr dem der Deutschen als dem der eigenen Elterngeneration.

 

 

Quellen:

Milewski, N. (2010). Fertility of Immigrants. A Two-Generational Approach in Germany. Demographic Research Monographs. Hamburg: Springer [Doktorarbeit].


Milewski, N. (2008). Auf einen Streich: Umzug, Heirat und das erste Kind. Mutterschaft von Migrantinnen der ersten und zweiten Generation in Westdeutschland. Demografische Forschung aus Erster Hand 2/2008, S. 4. www.demografische-forschung.org


Milewski, N. (2007). First child of immigrant workers and their descendants in West Germany: interrelation of events, disruption, or adaptation? Demographic Research 17 (29): 859-896.

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Geburtenmonitor
 

Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37

 
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