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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Robert Fenge

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Professor für Finanzwissenschaft am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Rostock (seit 2009)

 

CESifo Research Fellow, Mitglied des Vereins für Socialpolitik und der European Economic Association (seit 1999)

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Forschungsgebiete 

  • Finanzwissenschaft
  • Sozialpolitik

Forschungsschwerpunkte

  • Rentenversicherung und Fertilität
  • Anreizwirkungen familienpolitischer Instrumente
  • Hochschulfinanzierung bei Mobilität
  • EU-Regionalpolitik

Stationen

  • Geboren 1964
  • Studium der Volkswirtschaftslehre und der Philosophie an der Freien Universität Berlin und der Universität Bonn (1985 – 1992)
  • Abschluss als Diplom-Volkswirt an der Universität Bonn (1992)
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Universität Magdeburg (1992 - 1997)
  • Promotion zum Dr. rer. pol. an der Universität Magdeburg (1997)
  • Magister in Philosophie an der Freien Universität Berlin (1997)
  • Mitarbeiter im Wirtschaftsressort der Berliner Zeitung (1997 – 1998)
  • Hochschulassistent an der Technischen Universität Dresden (1998 – 1999)
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am ifo Institut für Wirtschaftsforschung, München (1999 – 2009)
  • Research Fellow, University of Warwick, UK (2003 – 2004)
  • Vertretung der Professur für Finanzwissenschaft an der Universität Bonn (2005 – 2006)
  • Habilitation in Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München (2006)
  • Visiting Scholar am BRUEGEL in Brüssel (2007)
  • Vertretung der Professuren für Finanzwissenschaft an der Universität  Rostock und der Ludwig-Maximilian-Universität (2007 - 2009)

Forschungsexzerpt aus Veröffentlichungen des Experten


Studien haben gezeigt, dass Kinder durch die Einführung und Ausweitung staatlicher Rentensysteme ceteris paribus an Wichtigkeit verloren haben: Die Geburtenraten sinken in dieser Situation. Ökonomen schließen daraus, dass das umlagefinanzierte Rentensystem nicht neutral auf Nachwuchsentscheidungen wirkt. Die Logik ist ganz einfach: Wenn ein Mensch mehr arbeitet, und sich somit weniger Freizeit und auch Zeit für Kinder nimmt, hat er ein höheres Einkommen, daran gemessen höhere Rentenbeiträge und folgerichtig höhere Rentenansprüche im Alter. Andererseits könnte in einem kinderabhängigen Rentensystem die Verzerrung der Geburtenzahlen aufgehoben werden, wenn nicht mit dem Einkommen, sondern mit der Zahl der Kinder die Rentenansprüche wachsen. So könnte jedoch eine Entscheidung für mehr Kinder dazu führen, dass weniger Arbeit angeboten wird, weil das Arbeitsangebot durch die kinderabhängige Rente verzerrt wird. Robert Fenge und Jakob von Weizsäcker haben sich in einem Artikel dieser Problematik angenommen. Sie haben in einem Modell gezeigt, wodurch eine optimale Mischung der beiden Systeme bestimmt wird, bei der Verzerrungen im Geburtenverhalten und auf dem Arbeitsmarkt minimiert werden. Gleichzeitig zeigen sie, unter welchen Voraussetzungen eines der beiden Systeme effizienter ist als das andere.

 

Quelle: Fenge, R., von Weizsäcker, J. (2010): Mixing Bismarck and child pensions: an optimal taxation approach, Journal of Population Economics 23: 805-823.

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Geburtenmonitor
 

Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37

 
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