Demografie | Politik | Studium und Schule | Zahlen und Fakten | Veranstaltungen | Publikationen |
 
Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Annette Baudisch

Druckansicht

Forschungsgruppenleiterin der Max-Planck-Forschungsgruppe ‚Modeling the Evolution of Aging’ am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (seit 2009)

Bild

Forschungsgebiete

  • Evolutionsbiologie
  • Biodemografie

 

Forschungsschwerpunkte

  • Evolution des Alterns
  • Theoretische Modelle von Alterungsprozessen
  • Lebenszyklusmodelle

Stationen

  • Geboren in Schwerin (1976) 
  • Studium der Wirtschaftsmathematik und Mathematik an der Universität Rostock (1995 - 2001) und der Universität Skövde/Schweden (1998 - 1999)
  • Diplom in Wirtschaftsmathematik an der Universität Rostock (2001)
  • Doktorandin am Max-Planck-Institut für demografische Forschung Rostock (2002 - 2006)
  • Promotion in Biologie am University College London/Großbritannien (2006)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (2006)
  • Gastwissenschaftlerin als Assistenzprofessorin an der Duke University im Fachbereich Biologie (2007 - 2008)
  • Stellvertretende Leiterin der MaxNetAging Gruppe am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (2008 - 2009)
  • Gastwissenschaftlerin am Centre de Recherche Interdisciplinaires in Paris (2009)

 

 


Forschungsexzerpt aus Veröffentlichungen der Autorin

 

Der Mensch altert. Das heißt aus biologischer Sicht, mit steigendem Alter sinkt seine Fortpflanzungsfähigkeit und das Risiko zu sterben nimmt zu. Lange Zeit galt als unbestritten, dass dieser Prozess der abnehmenden Fertilität und steigenden Mortalität auf alle Lebewesen zutrifft: Alterung wurde als das unabwendbare Schicksal einer jeden Lebensform auf unserem Planeten angesehen. Verschiedenste Studien haben inzwischen jedoch gezeigt, dass nicht alle Lebewesen notwendigerweise altern. Darauf aufbauend hat Annette Baudisch die feststehende Theorie des unausweichlichen Alterns hinterfragt und ein neues Modell der Optimierung des Alterns erdacht. Es zeigt auf, wie Ressourcen von Lebewesen theoretisch eingesetzt werden können, um optimal zu altern, also die Reproduktion im Laufe des Lebens zu maximieren. Die Theorie fußt auf der Idee, dass nicht das Alter, sondern die physische Konstitution einer Lebensform seine Sterblichkeit bestimmt.

 

Quelle:

Baudisch, A. (2007): Altern im Lichte der Evolution [Aging in the light of evolution]. In: Gruss, P.: Die Zukunft des Alterns: die Antwort der Wissenschaft; ein Report der Max-Planck-Gesellschaft. München: Beck.

 

DemoData
 
  Zum Dateninformationssystem gelangen Sie hier

Geburtenmonitor
 
  Die TFR für Gesamtdeutschland im März 2010: 1,34

Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors
zu Fertilitätstrends finden Sie hier

Liebe kennt keine Grenzen: Deutschlandweit hat sich der Anteil binationaler Paare zwischen 1998 und 2008 von vier auf acht Prozent verdoppelt.

Wechselseitige Beziehungen zwischen Berufs- und Familienleben - Gesprächsrunde im Rahmen des EU-Projektes J.I.F.T. [...]

Über das Auf und Ab der Produktivität im Lebenslauf: Nicht alles ist dem Alter zuzuschreiben [...]


Zur Qualität von Bevölkerungsdaten und der Notwendigkeit einer klassischen Volkszählung [...]

Innovation in kleinen Schritten: Plädoyer für einen deutsch-japanischen Diskurs für Alt und Jung. [...]