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Forschungsgruppenleiterin der Max-Planck-Forschungsgruppe ‚Modeling the Evolution of Aging’ am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (seit 2009)
Forschungsgebiete
Forschungsschwerpunkte
Stationen
Forschungsexzerpt aus Veröffentlichungen der Autorin
Der Mensch altert. Das heißt aus biologischer Sicht, mit steigendem Alter sinkt seine Fortpflanzungsfähigkeit und das Risiko zu sterben nimmt zu. Lange Zeit galt als unbestritten, dass dieser Prozess der abnehmenden Fertilität und steigenden Mortalität auf alle Lebewesen zutrifft: Alterung wurde als das unabwendbare Schicksal einer jeden Lebensform auf unserem Planeten angesehen. Verschiedenste Studien haben inzwischen jedoch gezeigt, dass nicht alle Lebewesen notwendigerweise altern. Darauf aufbauend hat Annette Baudisch die feststehende Theorie des unausweichlichen Alterns hinterfragt und ein neues Modell der Optimierung des Alterns erdacht. Es zeigt auf, wie Ressourcen von Lebewesen theoretisch eingesetzt werden können, um optimal zu altern, also die Reproduktion im Laufe des Lebens zu maximieren. Die Theorie fußt auf der Idee, dass nicht das Alter, sondern die physische Konstitution einer Lebensform seine Sterblichkeit bestimmt.
Quelle: Baudisch, A. (2007): Altern im Lichte der Evolution [Aging in the light of evolution]. In: Gruss, P.: Die Zukunft des Alterns: die Antwort der Wissenschaft; ein Report der Max-Planck-Gesellschaft. München: Beck.
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