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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Zahlen & Fakten

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Es werden immer weniger Kinder geboren, die Bevölkerung altert, Familienstrukturen ändern sich, Menschen wandern ein, Landstriche dünnen aus. Der Demografische Wandel verändert unsere Gesellschaft tiefgreifend. Hier finden Sie Zugang zu demografierelevanten Daten im Dateninformationssystem DemoData sowie im Geburtenmonitor. Zudem bieten wir Ihnen Fakten zum Demografischen Wandel in Deutschland auf einen Blick und Sie erfahren, welche Bedeutung die demografischen Entwicklungen für die unterschiedlichen Politikbereiche haben.

 

Zahlen und Fakten zum Demografischen Wandel in Deutschland

auf einen Blick

 

Kinder und Familie

Alter
  • Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt hat sich in Deutschland seit 1871/1880 mehr als verdoppelt: bei den Männern von 35,6 auf 77,3 Jahre in 2007/2009, bei den Frauen im gleichen Zeitraum von 38,5 auf 82,5 Jahre.
  • Dies entspricht einem Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung von fast drei Monaten pro Jahr.
  • Die Anzahl der über Hundertjährigen ist rapide gestiegen. Gab es 1970 in Westdeutschland noch circa fünf Personen dieser Altersgruppe je einer Million Einwohner, waren es 1990 bereits mehr als 35 und 2000 sogar über 133 Personen.

Migration

  • Ohne Nettozuwanderung würde die Bevölkerungszahl in Deutschland schon seit 1972 sinken.

  • Zwischen 1965 und 2008 sind rund 35 Millionen Menschen - Deutsche und Ausländer - aus dem Ausland nach Deutschland gezogen. Im gleichen Zeitraum haben rund 26 Millionen Menschen Deutschland verlassen. 

  • Im Jahr 1970 gab es in Westdeutschland fast drei Millionen Ausländer. Dies entsprach einem Anteil von 4,9 Prozent an der Bevölkerung. 2007 lebten rund 6,8 Millionen Ausländer in Deutschland, das waren 8,2 Prozent der Bevölkerung.

  • Zwischen 1991 und 2008 sind fast 2,7 Millionen Menschen von Ost- nach Westdeutschland gezogen. In umgekehrter Richtung sind es nur 1,6 Millionen (Berlin wird nicht betrachtet).

Konsequenzen

  • Das mittlere Alter der Bevölkerung in Deutschland betrug 1910 noch 23,6 Jahre, 2009 waren es bereits 42,7 Jahre. Für das Jahr 2050 ist ein mittleres Alter von rund 50 Jahren zu erwarten.
  • Die Bevölkerungszahl und insbesondere die Zahl der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter werden deutlich sinken.
  • Diese demografische Entwicklung hat weit reichende gesellschaftliche und sozioökonomische Folgen. Fast alle Politikbereiche werden davon betroffen sein:              

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DemoData
 
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Geburtenmonitor
 

Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37

 
Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors zu Fertilitätstrends finden Sie hier