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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Was machen Demografen?

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Demografen beschreiben, analysieren und prognostizieren die Entwicklungen von Bevölkerungen. Deshalb werden sie bisweilen auch als Bevölkerungswissenschaftler bezeichnet.

 

Dabei befassen sie sich mit dem Zustand sowie mit Veränderungen der Größe und der Struktur von Bevölkerungen und den daraus resultierenden Konsequenzen für die wirtschaftlichen, sozialen und individuellen Lebensbedingungen. Der Bevölkerungsstand und die -struktur verändern sich immerzu: Menschen werden geboren und sterben, sie wandern zwischen Regionen oder von einem Land in ein anderes. Zur Untersuchung der demografischen Prozesse, also der Bevölkerungsentwicklungen, wird insbesondere mit statistischen Kennziffern wie der Geburtenrate, der Fruchtbarkeitsrate, der Sterberate, der Migrationsrate oder der Lebenserwartung gearbeitet.

 

Ein Ziel der Demografen ist es, regelmäßige Muster und Gesetzmäßigkeiten im Zustand und in der Entwicklung der Bevölkerung zu finden. Sind diese Muster gefunden, kann eine Prognose über die zukünftige Entwicklung angestellt werden.

 

Mit ihren Ergebnissen können Demografen dazu beitragen, dass sich Gesellschaften rechtzeitig auf bevorstehende Veränderungen vorbereiten. Häufig arbeiten Demografen eng mit Wissenschaftlern aus benachbarten Disziplinen zusammen, etwa mit Soziologen, Ökonomen, Politikwissenschaftlern, Historikern, Anthropologen oder Statistikern.

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