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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Regionen


Unterschiede in der Müttererwerbstätigkeit bleiben bestehen - Ostdeutsche Frauen mit Kindern sind häufiger Vollzeit erwerbstätig als westdeutsche

 
Die Integration der Frauen in den Arbeitsmarkt stellt noch heute einen der markantesten Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland dar. Besonders stark zeigt sich der innerdeutsche Unter schied in der Erwerbstätigkeit von Müttern: Ostdeutsche Mütter sind mehr als doppelt so häufig Vollzeit erwerbstätig wie westdeutsche.  mehr  


Familienpolitik im antiken Griechenland und Rom – Wie die Definition der Staatsbürgerschaft familiäres Verhalten beeinflusste

 
  Schon in der antiken griechisch-römischen Welt wirkten politische Maßnahmen bis in die Privatsphäre der Menschen und beeinflussten familiäres Verhalten. Die Historikerin Saskia Hin hat beim Studium von Grabinschriften, historischen Prozessunterlagen und literarischen Quellen einen Zusammenhang zwischen der Definition von Staatsangehörigkeit und der Partnerwahl im klassischen Athen und aufstrebenden Rom gefunden. Auch die Stärke der sozialen Verbindung mit der weiten Verwandtschaft schien durch die Rechte und Pflichten, die sich aus einer Staatsangehörigkeit ergaben, mitbestimmt.  mehr


Kind ohne Trauschein – Ost-West-Unterschiede im Geburten- und Heiratsverhalten haben tiefe historische Wurzeln

 
Im Osten Deutschlands werden heute deutlich mehr Kinder nichtehelich geboren als im Westen. Auf Basis historischer Statistikdaten konnten die Max-Planck Wissenschaftler Sebastian Klüsener und Joshua R. Goldstein aufzeigen, dass der Grundstein für diese regionale Differenzierung nicht erst im Rahmen der deutsch-deutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg gelegt wurde. Vielmehr lassen sich Unterschiede bis weit ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen.  mehr  


Alterung und Schrumpfung in Mecklenburg-Vorpommern – eine Bevölkerungsprognose des Rostocker Zentrums bis 2030

 
  Viele Menschen haben in der Vergangenheit das strukturarme Bundesland Mecklenburg-Vorpommern verlassen. Wissenschaftler des Rostocker Zentrums prognostizieren, dass sich dieser Trend auch zukünftig fortsetzen wird. Während einige Städte dieser Entwicklung voraussichtlich positiv entgegenwirken können, zeigen die Prognoseergebnisse, dass vor allem einige Landkreise stark schrumpfen werden. In den meisten Regionen geht damit entsprechend den Ergebnissen eine starke Alterung einher. Politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger müssen frühzeitig Strategien entwickeln um diese Entwicklungen vor Ort auffangen zu können.  mehr


Die richtige Lesart offenbart: Ostdeutsche Frauen bekommen doch mehr Kinder als westdeutsche Frauen

 
In der Debatte um den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren wird mitunter kritisch angeführt, dass es keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen der Versorgungsquote mit Krippenplätzen und der Zahl der geborenen Kinder pro Frau gibt. Mehr noch, in den neuen Bundesländern sei das Geburtenniveau trotz eines besser ausgebauten Kinderbetreuungssystems niedriger als in den alten. Diese Behauptung ist jedoch falsch, wie Wissenschaftler des MPIDF zeigen: Die Zahl der Kinder, die pro Frau im Osten Deutschlands geboren werden, ist höher als im Westen.   mehr  

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