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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Ost-West-Vergleich


Kind ohne Trauschein – Ost-West-Unterschiede im Geburten- und Heiratsverhalten haben tiefe historische Wurzeln

 
Im Osten Deutschlands werden heute deutlich mehr Kinder nichtehelich geboren als im Westen. Auf Basis historischer Statistikdaten konnten die Max-Planck Wissenschaftler Sebastian Klüsener und Joshua R. Goldstein aufzeigen, dass der Grundstein für diese regionale Differenzierung nicht erst im Rahmen der deutsch-deutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg gelegt wurde. Vielmehr lassen sich Unterschiede bis weit ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen.  mehr  


Die richtige Lesart offenbart: Ostdeutsche Frauen bekommen doch mehr Kinder als westdeutsche Frauen

 
  In der Debatte um den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren wird mitunter kritisch angeführt, dass es keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen der Versorgungsquote mit Krippenplätzen und der Zahl der geborenen Kinder pro Frau gibt. Mehr noch, in den neuen Bundesländern sei das Geburtenniveau trotz eines besser ausgebauten Kinderbetreuungssystems niedriger als in den alten. Diese Behauptung ist jedoch falsch, wie Wissenschaftler des MPIDF zeigen: Die Zahl der Kinder, die pro Frau im Osten Deutschlands geboren werden, ist höher als im Westen.   mehr


Räumliche Ungleichheit nimmt zu - nicht nur zwischen Ost und West

 
Räumliche Ungleichheiten innerhalb Deutschlands gewinnen in der politischen Debatte zunehmend an Gewicht: Boomende Regionen um Ballungsräume werden dabei strukturschwachen, ländlichen Räumen – vor allem im Osten des Landes – gegenübergestellt. Claudia Neu und Eva Barlösius verdeutlichen in ihren Analysen, dass diese grobe Teilung in West und Ost oder in urbane und ländliche Räume heute jedoch nur bedingt taugt, um die divergierenden Prozesse im Land zu erfassen. Entscheidend sind die gesellschaftlichen Folgen der demografischen und ökonomischen Veränderungen – zukünftige Teilhabechancen und Lebensbedingungen hängen zunehmend vom Wohnort, von institutionellen Rahmenbedingungen und individuellen Mobilisierungskräften ab.   mehr  


Ungleiche Lebenserwartung innerhalb Deutschlands - Geschlecht und soziale Herkunft sind noch immer von Bedeutung

 
  Seit den letzten 100 Jahren steigt die Lebenserwartung in Deutschland stetig an. Doch die Sterblichkeit im Land ist ungleichmäßig verteilt: So leben Frauen trotz zunehmender Angleichung zwischen den Geschlechtern nach wie vor länger als Männer. Sozioökonomische Faktoren können die Lebenserwartung ebenfalls bestimmen. Hingegen gleichen sich die Ost-West-Unterschiede in der Sterblichkeit seit der Wiedervereinigung wieder an.  mehr


Berufliche Unsicherheit und Familienplanung: Zukunftsmodell Ost?

 
Ungewisse berufliche Perspektiven behindern die Familiengründung im Westen offenbar stärker als im Osten. Der schwierigen Arbeitsmarktlage zum Trotz bleiben junge Ostdeutsche seltener kinderlos und sind bei Geburt ihres ersten Kindes immer noch etwas jünger als ihre westdeutschen Altersgenossen. In qualitativen Interviews mit jungen Menschen in Rostock und Lübeck kamen Forscher des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung um Prof. Laura Bernardi signifikant unterschiedlichen Strategien zur Risikobewältigung in Ost und West auf die Spur.  mehr  


Demografischer Wandel in Deutschland – ein Überblick

 
  Wir leben in Zeiten des Demografischen Wandels - die Bevölkerung Deutschlands altert. Immer mehr ältere Menschen stehen immer weniger jüngeren Menschen gegenüber. Wie ist es dazu gekommen? Was sind die Ursachen für diese geänderte Altersstruktur? Und wie wird sich diese Entwicklung auf den Lebenslauf jedes Einzelnen, auf das gesellschaftliche Miteinander, auf die Wirtschaft, auf Systeme sozialstaatlicher Umverteilung und auf die Politik auswirken? Welches Bild zeichnen Demografen von der Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten, und wie haben wir uns darauf vorzubereiten? Wie steht Deutschland im Vergleich zu den anderen Ländern Europas da? Der folgende Artikel gibt Antworten und erklärt Zusammenhänge.   mehr


Mehr nichteheliche Kinder im Osten

 
Nach wie vor unterscheiden sich die Familienformen in Ost- und Westdeutschland. So werden im Osten mehr nichteheliche Kinder geboren als im Westen. Diese Diskrepanz, die schon vor der Wende bestand, hat sich in den 1990er Jahren verstärkt, so das Ergebnis einer Untersuchung von Michaela Kreyenfeld und Dirk Konietzka vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Die beiden Wissenschaftler verglichen Daten von Müttern in Ost- und Westdeutschland.  mehr  


Ostdeutsche Mütter sind jünger als westdeutsche

 
  Ostdeutsche Frauen bekommen ihr erstes Kind immer noch früher als ihre westdeutschen Geschlechtsgenossinnen. Das zeigt eine Studie, in der Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung Daten von Müttern unterschiedlicher Geburtenjahrgänge miteinander verglichen. Das Ergebnis ist überraschend, denn nach populären Vorstellungen entscheiden sich Frauen in Ostdeutschland seit der Wende seltener und später für ein Kind als in den alten Bundesländern.   mehr


Kinderbetreuungsmöglichkeiten fördern Elternschaft

 
Wenn Möglichkeiten für eine Kinderbetreuung vorhanden sind, entscheiden sich Frauen häufiger für Kinder als ohne diese Optionen. Das zeigt eine Studie, in der Wissenschaftler untersuchten, wie sich die regionale Verfügbarkeit von Kinderbetreuungsplätzen auf die Geburtenhäufigkeit von west- und ostdeutschen Frauen in dem Zeitraum von 1996 bis 2000 auswirkte. Die Untersuchung ist eine Kooperation des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung, der Universität Mannheim und des DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung).  mehr  


Neue Familienformen und ihre ökonomische Situation

 
  Mütter in Ostdeutschland sind häufiger erwerbstätig als im Westen, beziehen aber auch öfter staatliche Unterstützung. Das ist das Ergebnis einer Studie von Dirk Konietzka und Michaela Kreyenfeld vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Die beiden Wissenschaftler untersuchten die ökonomische Situation von Müttern in verschiedenen Familienformen in Ost- und Westdeutschland.  mehr


Eine Frage der Entscheidung

 
Vor der Wende mussten sich Frauen in Westdeutschland zwischen Kindern und Arbeit entscheiden, ihre Geschlechtsgenossinnen in Ostdeutschland dagegen nur für den richtigen Zeitpunkt einer Familiengründung. Das ist das Ergebnis einer Studie, in der Michaela Kreyenfeld vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung die Familienpolitik und die Geburtenrate in der früheren Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland verglich.   mehr  


Familienpolitik festigt traditionelle Frauenrolle

 
  Die familienpolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland fördern einseitig traditionelle Familienmodelle. Gesellschaftliche Veränderungen der letzten Jahre wie der Wandel der Frauenrolle und die zunehmende Erwerbsorientierung von Frauen werden nicht berücksichtigt. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Michaela Kreyenfeld und Dirk Konietzka vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Die beiden Wissenschaftler untersuchten den Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen auf die Geburtenentwicklung in Deutschland.  mehr


Regionale Unterschiede in der Geburtenrate

 
Zwischen westdeutschen Stadt- und Landkreisen bestehen bis heute deutliche Unterschiede in den Geburtenraten. Diese sind durch regionale Differenzen von Eheschließungen bedingt. Das ist das Ergebnis einer Studie von Karsten Hank vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Der Forscher untersuchte die Bedeutung regionaler Einflussfaktoren auf die Familiengründung westdeutscher Frauen in den 1980er und 1990er Jahren.  mehr  


Unsicherheiten im Beruf verzögern die Familienplanung

 
  Unsichere Berufsaussichten bremsen bei Männern den Wunsch nach Frau und Kind. Das zeigt eine Studie in der Angelika Tölke (Deutsches Jugendinstitut, München; zuvor Max-Planck-Institut für demografische Forschung) und Martin Diewald (Universität Bielefeld), die Daten von westdeutschen Männern in verschiedenen Altersklassen (Jahrgänge 1946-50, 1951-55, 1961-65 und 1966-70) miteinander verglichen. Die Ergebnisse entsprechen dem gesellschaftlichen Bild vom Mann, der zunächst eine berufliche Basis aufbaut, bevor er eine Familie gründet.  mehr


Langes Leben: Es ist nie zu spät

 
Der medizinische Fortschritt hat Todesfälle heute weitgehend ins hohe Alter verschoben. Lässt sich die Zahl der verbleibenden Jahre durch verbesserte Lebensbedingungen auch für 80- oder 90-Jährige noch steigern? Die positive Bilanz der deutschen Wiedervereinigung spricht dafür, meinen Rembrandt Scholz und Heiner Maier vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung.  mehr  

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DemoData
 
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Geburtenmonitor
 
  Die TFR für Gesamtdeutschland im März 2010: 1,34

Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors
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