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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Geburtenverhalten


Leben in Stadt und Land – Wie Siedlungsgröße und Wohnortwechsel das Geburtenverhalten in Polen und Österreich beeinflussen

 
Trotz der unterschiedlichen politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, die in Polen und Österreich seit 1945 vorherrschten, weist das Geburtenverhalten in den beiden Staaten viele Ähnlichkeiten auf: Die Menschen in Polen und Österreich bekommen ihre Kinder lieber auf dem Land oder in kleineren Städten als in Großstädten. Bei Wohnortwechsel, bekommen Neuzugezogene vor allem im ländlichen Raum und in kleineren Städten mehr Kinder als die dort Ansässigen. Menschen, die in Großstädte umziehen, verschieben die Familiengründung zeitlich nach hinten.   mehr  


Das erste Kind von Migrantinnen der ersten und zweiten Generation in Westdeutschland

 
  Von Beginn der 1950er bis in die frühen 1970er Jahre hat Westdeutschland Arbeitskräfte aus dem Ausland angeworben, um den Arbeitskräftemangel in verschiedenen Industriezweigen vorübergehend auszugleichen. Die Mehrzahl dieser Arbeiter blieb und ließ Familienangehörige und Partner folgen, so dass nunmehr eine zweite und dritte Migrantengeneration in Deutschland aufgewachsen ist. Eine Studie des MPIDF zeigt, dass sich die Familiengründung von Immigrantinnen deutlich von jenem westdeutscher Frauen unterscheidet. Jedoch sind bei Frauen der zweiten Migrantengeneration erste Tendenzen zu einem ähnlichen Verhaltensmuster wie bei Westdeutschen zu beobachten.  mehr


Mehr Kinder auf dem Lande – wie der Wohnort das Geburtenverhalten prägt

 
Wer umzieht, passt sein Geburtenverhalten den vorherrschenden Mustern in seinem neuen Umfeld an. Hill Kulu vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung zeigt mit seiner Untersuchung der Migrationsbewegungen innerhalb Estlands, dass sich in allen Siedlungsformen die Geburtenraten von ansässigen und zugezogenen Bewohnern gleichen. Der Herkunftsort der Eltern spielt bei der Familienplanung keine Rolle.  mehr  


Kinder machen sesshaft

 
  Die Geburt von Kindern hat erheblichen Einfluss auf die Mobilität der Eltern. Am Beispiel Österreichs zeigt Hill Kulu vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung, dass die Bereitschaft von Familien, den Wohnort zu verlassen, mit steigender Kinderzahl deutlich abnimmt. Ausnahmen sind lokale Wohnungswechsel und Umzüge von der Großstadt aufs Land.  mehr


Erst arbeiten, dann Kinder – Geburtenverhalten einheimischer und nach Schweden immigrierter Frauen

 
Warum, wann und wie häufig sich Frauen für Nachwuchs entscheiden, ist von Land zu Land verschieden und nicht selten ein Spiegelbild der Familienpolitik des jeweiligen Staates. Wie wenig Einfluss hingegen kulturelle Wurzeln und Traditionen haben können, zeigen in Schweden lebende Ausländerinnen. Ob Somalierinnen, Thailänderinnen oder Deutsche, sie alle zeigen ein für ihr Aufnahmeland charakteristisches Geburtenverhalten.  mehr  

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Geburtenmonitor
 
 
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