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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Zu- und Abwanderung


Mobil oder sesshaft, gesund oder krank? – Wie Wanderungsentscheidungen die Sterblichkeit in der Region beeinflussen

 
Ein Baden-Württemberger oder Bayer hat eine höhere durchschnittliche Lebenserwartung als ein Bewohner Mecklenburg-Vorpommerns oder Sachsen-Anhalts. Die genauen Gründe dieser regionalen Unterschiede in der Sterblichkeit sind jedoch höchst komplex und schwierig zu untersuchen. Eine deutsch-italienische Studie zeigt nun auf, dass auch die Binnenwanderung – insbesondere junger, gesunder Menschen – ihren Teil dazu beiträgt.   mehr  


Ein Phänomen auf dem Prüfstand: Leben Ausländer in Deutschland länger als Einheimische?

 
  In der Vergangenheit haben Studien in Deutschland und Europa wiederholt ergeben, dass Menschen mit Migrationshintergrund länger leben als die einheimische Bevölkerung. Wissenschaftler des MPIDF haben nun die Sterblichkeit von in Deutschland lebenden Ausländern anhand einer neuen Datenbasis untersucht und kamen zu dem Schluss: Ihre Lebenserwartung ist nicht höher als jene der Deutschen, sie liegt sogar etwas niedriger. Die früheren Ergebnisse resultieren aus Fehlern im Datenmaterial.  mehr


Geringe Wiederbeschäftigungschancen - Nationalität und Lebensalter sind von großer Bedeutung

 
Auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland erfolgreich zu sein, stellt sich für die etwa zwei Millionen Arbeitnehmer ausländischer Nationalität als besonders schwierig dar. Sie sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als Arbeitnehmer deutscher Staatsangehörigkeit. Auch haben ausländische Arbeitsuchende im Vergleich zu deutschen Arbeitsuchenden geringere Chancen, nach dem Verlust des Arbeitsplatzes erneut Arbeit zu finden – eine Problematik, die sich mit zunehmendem Lebensalter noch verschärft.  mehr  


Das erste Kind von Migrantinnen der ersten und zweiten Generation in Westdeutschland

 
  Von Beginn der 1950er bis in die frühen 1970er Jahre hat Westdeutschland Arbeitskräfte aus dem Ausland angeworben, um den Arbeitskräftemangel in verschiedenen Industriezweigen vorübergehend auszugleichen. Die Mehrzahl dieser Arbeiter blieb und ließ Familienangehörige und Partner folgen, so dass nunmehr eine zweite und dritte Migrantengeneration in Deutschland aufgewachsen ist. Eine Studie des MPIDF zeigt, dass sich die Familiengründung von Immigrantinnen deutlich von jenem westdeutscher Frauen unterscheidet. Jedoch sind bei Frauen der zweiten Migrantengeneration erste Tendenzen zu einem ähnlichen Verhaltensmuster wie bei Westdeutschen zu beobachten.  mehr


Erst arbeiten, dann Kinder – Geburtenverhalten einheimischer und nach Schweden immigrierter Frauen

 
Warum, wann und wie häufig sich Frauen für Nachwuchs entscheiden, ist von Land zu Land verschieden und nicht selten ein Spiegelbild der Familienpolitik des jeweiligen Staates. Wie wenig Einfluss hingegen kulturelle Wurzeln und Traditionen haben können, zeigen in Schweden lebende Ausländerinnen. Ob Somalierinnen, Thailänderinnen oder Deutsche, sie alle zeigen ein für ihr Aufnahmeland charakteristisches Geburtenverhalten.  mehr  

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DemoData
 
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Geburtenmonitor
 

Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37

 
Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors zu Fertilitätstrends finden Sie hier