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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Alter


Alte und Kinderlose versus Junge und Eltern - Erstmals Verteilungskonflikte in sozialpolitischen Meinungen nachgewiesen

 
Je älter ein Bundesbürger, desto weniger familienfreundlich ist die Politik, die er sich wünscht. Und desto eher will er ein Rentensystem, das die jüngere Generation stärker belastet. Gleichzeitig wollen Kinderlose weniger Unterstützung für Familien als Eltern. Diese Anzeichen für einen Verteilungskonflikt zwischen verschiedenen demografischen Gruppen, die sich bisher für Deutschland nicht empirisch untermauern ließen, hat der Politologe Harald Wilkoszewski vom MPIDF nun erstmals wissenschaftlich belegt.  mehr  


Vom Geben und Nehmen im Lebenslauf - Der ökonomische Lebenszyklus in Deutschland

 
  Im Laufe seines Lebens ist der Mensch über lange Zeit auf die Unterstützung durch die Familie oder den Staat angewiesen. Hauptsächlich im Kindes- und Jugendalter sowie im Pensionsalter konsumiert der Mensch viel, erwirtschaftet jedoch kein eigenes Einkommen. Eine Studie des MPIDF zeigt für 2003, dass das Arbeitseinkommen eines Durchschnittsdeutschen nur zwischen dem 27. und 57. Lebensjahr über dessen Konsumausgaben liegt. Bei den Jüngeren und Älteren spielt der Staat eine tragende Rolle: Kinder und Jugendliche nutzen das öffentliche Bildungsangebot, betagte Menschen vor allem Leistungen des Gesundheitssystems.   mehr


Mobil oder sesshaft, gesund oder krank? – Wie Wanderungsentscheidungen die Sterblichkeit in der Region beeinflussen

 
Ein Baden-Württemberger oder Bayer hat eine höhere durchschnittliche Lebenserwartung als ein Bewohner Mecklenburg-Vorpommerns oder Sachsen-Anhalts. Die genauen Gründe dieser regionalen Unterschiede in der Sterblichkeit sind jedoch höchst komplex und schwierig zu untersuchen. Eine deutsch-italienische Studie zeigt nun auf, dass auch die Binnenwanderung – insbesondere junger, gesunder Menschen – ihren Teil dazu beiträgt.   mehr  


Der lange Schatten auf die Gesundheit des Herzens: Geburt in wirtschaftlich schlechten Zeiten bedeutet höheres Sterberisiko

 
  Makroökonomische Rahmenbedingen in den ersten Lebenswochen wirken auf den Gesundheitsstatus und die Sterblichkeit bis ins hohe Alter. Menschen, die in Rezessionsjahren geboren wurden, tragen ein höheres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkankungen zu sterben. Das fanden Wissenschaftler des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels heraus. Ursachen könnten in der Ernährung und der medizinhygienischen Versorgung zu Beginn des Lebens liegen.   mehr


Zahl der Hochbetagten in amtlicher Statistik weit überschätzt

 
Die Fortschreibung in der amtlichen Statistik überschätzt die Bevölkerung, insbesondere im Alter 90 Jahre und älter. In den alten Bundesländern liegen die offiziellen Zahlen zum Ende 2004 bei Männern um rund 40 Prozent zu hoch. Eine Studie des MPIDF und des Rostocker Zentrums zeigt, dass dies Auswirkungen auf weitere Berechnungen hat: So ist die Pflegerate unter den Hochbetagten vermutlich weit unterschätzt.   mehr  

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Geburtenmonitor
 
  Die TFR für Gesamtdeutschland im März 2010: 1,34

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