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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
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Sterblichkeitsfaktoren |
Biologie und Demografie der Langlebigkeit - das Altern aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen |
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Weltweit sind Wissenschaftler dem Geheimnis eines immer längeren Lebens auf der Spur. Bekannt ist: Ein gesunder Lebensstil, Zugang zu guten hygienischen und medizinischen Bedingungen oder eine ausgewogene Ernährung beeinflussen die Lebensspanne positiv. Demografen erfahren dies aus Studien der Lebenserwartungen und Sterberisiken der Population Mensch. Biologen beobachten die Population der Zellen und deren Interaktion. Trotz der ungleichen Perspektiven sind Demografen und Biologen aber auf der Suche nach Antworten auf ähnliche Fragen: Was ist altern? Was beeinflusst die Langlebigkeit? Und kann der Mensch ewig leben und altern? mehr
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Eine angeborene Lebensspanne gibt es nicht - Alterungsprozess beim Menschen verschiebt sich um etwa ein Jahrzehnt |
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Die Anzahl der Lebensjahre, die die Menschen in Gesundheit verbringen, wächst. Denn die Lebenserwartung von Männern und Frauen steigt nicht, weil sich der Alterungsprozess verlangsamt und verlängert, sondern vor allem, weil er immer später im Leben einsetzt.
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Lebenserwartung sinkt durch Arbeitslosigkeit um ein Jahr - Ostdeutsche Männer sterben früher als westdeutsche |
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In den vergangenen 20 Jahren haben sich die Lebenserwartungen in Ost- und Westdeutschland annähernd angeglichen. Nur für ostdeutsche Männer im erwerbsfähigen Alter besteht noch ein Nachteil in der Sterblichkeit. Eine neue Studie geht den Ursachen für die Differenz in der Sterblichkeit nach und findet strukturelle Unterschiede des Arbeitsmarktes in Ost- und Westdeutschland als Begründung.
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Zahl der Betroffenen steigt auf mindestens zwei Millionen - Prognose der Demenzfälle in Deutschland bis zum Jahr 2050 |
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Etwa ein Viertel der über 65-jährigen Bevölkerung leidet gegenwärtig unter einer mentalen Störung. Davon sind sechs bis zehn Prozent einer schweren Demenz und schweren funktionellen Psychosen zuzuordnen. Da die Prävalenz – das Krankheitsvorkommen – mit dem Alter stark zunimmt, rückt die Krankheit vor dem Hintergrund der Bevölkerungsalterung in den Fokus des gesellschaftlichen Interesses. Eine neue Studie des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels und des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen geht der Frage nach, wie stark die Anzahl der Demenzpatienten steigen wird.
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Der lange Schatten auf die Gesundheit des Herzens: Geburt in wirtschaftlich schlechten Zeiten bedeutet höheres Sterberisiko |
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Makroökonomische Rahmenbedingen in den ersten Lebenswochen wirken auf den Gesundheitsstatus und die Sterblichkeit bis ins hohe Alter. Menschen, die in Rezessionsjahren geboren wurden, tragen ein höheres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkankungen zu sterben. Das fanden Wissenschaftler des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels heraus. Ursachen könnten in der Ernährung und der medizinhygienischen Versorgung zu Beginn des Lebens liegen.
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Ein Phänomen auf dem Prüfstand: Leben Ausländer in Deutschland länger als Einheimische? |
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In der Vergangenheit haben Studien in Deutschland und Europa wiederholt ergeben, dass Menschen mit Migrationshintergrund länger leben als die einheimische Bevölkerung. Wissenschaftler des MPIDF haben nun die Sterblichkeit von in Deutschland lebenden Ausländern anhand einer neuen Datenbasis untersucht und kamen zu dem Schluss: Ihre Lebenserwartung ist nicht höher als jene der Deutschen, sie liegt sogar etwas niedriger. Die früheren Ergebnisse resultieren aus Fehlern im Datenmaterial. mehr
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Ungleiche Lebenserwartung innerhalb Deutschlands - Geschlecht und soziale Herkunft sind noch immer von Bedeutung |
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Seit den letzten 100 Jahren steigt die Lebenserwartung in Deutschland stetig an. Doch die Sterblichkeit im Land ist ungleichmäßig verteilt: So leben Frauen trotz zunehmender Angleichung zwischen den Geschlechtern nach wie vor länger als Männer. Sozioökonomische Faktoren können die Lebenserwartung ebenfalls bestimmen. Hingegen gleichen sich die Ost-West-Unterschiede in der Sterblichkeit seit der Wiedervereinigung wieder an. mehr
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Weibliche Vorbilder: Frauen leben gesünder und deshalb länger als Männer |
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Frauen haben in fast allen Gesellschaften eine höhere Lebenserwartung als Männer. Auch wenn in den meisten Industrieländern die Differenzen in der Sterblichkeit zwischen den beiden Geschlechter seit einigen Jahren zurückgehen, leben beispielsweise deutsche Frauen gegenwärtig durchschnittlich fast sechs Jahre länger als deutsche Männer. Eine neue Studie zeigt nun, dass in Deutschland Unterschiede im Lebensstil von Männern und Frauen offenbar einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung der männlichen Übersterblichkeit leisten. mehr
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Langlebige Eltern, langlebige Kinder? |
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Zu den vielfältigen Faktoren, die unsere Chancen auf ein langes Leben beeinflussen, zählen auch genetische Anlagen. Kinder langlebiger Eltern wären demnach vermutlich im Vorteil. Tatsächlich lässt sich statistisch ein positiver Zusammenhang zwischen der Lebensspanne der Eltern und der physischen und psychischen Verfassung ihrer Nachkommen im fortgeschrittenen Alter nachweisen. Zu diesem Ergebnis kommt James Vaupel, Direktor des Rostocker MPIDF, gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Odense (Dänemark) und Minnesota (USA) bei der Auswertung von Bevölkerungsdaten aus Dänemark. mehr
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Daten der Deutschen Rentenstatistik zeigen soziale Unterschiede in der Lebenserwartung |
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Leben Menschen länger, wenn sie über mehr Geld verfügen? Neue Auswertungen von erstmalig zur Verfügung gestellten Daten legen eine positive Beziehung zwischen finanziellem Status und Lebensdauer nahe, lassen aber keine einfachen Erklärungen zu. mehr
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Kultur versus Natur: Überwinden kulturelle Einflüsse biologische Überlebensmuster? |
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Seit Mitte der 1970er Jahre ist der steile Anstieg der Lebenserwartung insbesondere auf die rückläufige Sterblichkeit im hohen Alter zurückzuführen. Alte Menschen scheinen besonders stark von lebensverlängernden kulturellen Faktoren wie medizinischer Versorgung, Einkommen oder Bildung zu profitieren. Dies steht im Widerspruch zu klassischen evolutionsbiologischen Erklärungsansätzen. Heiner Maier und James W. Vaupel interpretieren wichtige Forschungsergebnisse. mehr
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Hochbetagte: Hohes Selbstmordrisiko |
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Während die Sterblichkeit im hohen Alter insbesondere dank des medizinischen Fortschritts kontinuierlich sinkt, bleiben die Selbstmordraten konstant und liegen nach wie vor weit über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Für Männer ist das Selbstmordrisi-ko mit über 80 mehr als doppelt so hoch wie in mittleren Jahren. Dies zeigen Daten aus Dänemark, die Annette Erlangsen, heute Assistant Professor am National Center for Register-based Research in Aarhus (DK), ausgewertet hat. Die Befunde sind in gro-ben Zügen auch auf Deutschland übertragbar. mehr
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Bestimmt der Geburtstag unsere Lebenserwartung? |
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Statistisch lässt sich ein Zusammenhang zwischen dem Geburtsmonat und der Chance auf ein langes Leben nachweisen. Doch nicht die Sterne beeinflussen unsere Lebensspanne, sondern die Lebensumstände in allerfrühester Kindheit. Gabriele Doblhammer, Demografin und Professorin an der Universität Rostock, beleuchtet mögliche Risiken. mehr
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Langes Leben: Es ist nie zu spät |
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Der medizinische Fortschritt hat Todesfälle heute weitgehend ins hohe Alter verschoben. Lässt sich die Zahl der verbleibenden Jahre durch verbesserte Lebensbedingungen auch für 80- oder 90-Jährige noch steigern? Die positive Bilanz der deutschen Wiedervereinigung spricht dafür, meinen Rembrandt Scholz und Heiner Maier vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung. mehr
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Geburtenmonitor
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Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37
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Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors zu Fertilitätstrends finden Sie
hier
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