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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Sterblichkeitsfaktoren


Der lange Schatten auf die Gesundheit des Herzens: Geburt in wirtschaftlich schlechten Zeiten bedeutet höheres Sterberisiko

 
Makroökonomische Rahmenbedingen in den ersten Lebenswochen wirken auf den Gesundheitsstatus und die Sterblichkeit bis ins hohe Alter. Menschen, die in Rezessionsjahren geboren wurden, tragen ein höheres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkankungen zu sterben. Das fanden Wissenschaftler des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels heraus. Ursachen könnten in der Ernährung und der medizinhygienischen Versorgung zu Beginn des Lebens liegen.   mehr  


Ein Phänomen auf dem Prüfstand: Leben Ausländer in Deutschland länger als Einheimische?

 
  In der Vergangenheit haben Studien in Deutschland und Europa wiederholt ergeben, dass Menschen mit Migrationshintergrund länger leben als die einheimische Bevölkerung. Wissenschaftler des MPIDF haben nun die Sterblichkeit von in Deutschland lebenden Ausländern anhand einer neuen Datenbasis untersucht und kamen zu dem Schluss: Ihre Lebenserwartung ist nicht höher als jene der Deutschen, sie liegt sogar etwas niedriger. Die früheren Ergebnisse resultieren aus Fehlern im Datenmaterial.  mehr


Ungleiche Lebenserwartung innerhalb Deutschlands - Geschlecht und soziale Herkunft sind noch immer von Bedeutung

 
Seit den letzten 100 Jahren steigt die Lebenserwartung in Deutschland stetig an. Doch die Sterblichkeit im Land ist ungleichmäßig verteilt: So leben Frauen trotz zunehmender Angleichung zwischen den Geschlechtern nach wie vor länger als Männer. Sozioökonomische Faktoren können die Lebenserwartung ebenfalls bestimmen. Hingegen gleichen sich die Ost-West-Unterschiede in der Sterblichkeit seit der Wiedervereinigung wieder an.  mehr  


Weibliche Vorbilder: Frauen leben gesünder und deshalb länger als Männer

 
  Frauen haben in fast allen Gesellschaften eine höhere Lebenserwartung als Männer. Auch wenn in den meisten Industrieländern die Differenzen in der Sterblichkeit zwischen den beiden Geschlechter seit einigen Jahren zurückgehen, leben beispielsweise deutsche Frauen gegenwärtig durchschnittlich fast sechs Jahre länger als deutsche Männer. Eine neue Studie zeigt nun, dass in Deutschland Unterschiede im Lebensstil von Männern und Frauen offenbar einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung der männlichen Übersterblichkeit leisten.  mehr


Langlebige Eltern, langlebige Kinder?

 
Zu den vielfältigen Faktoren, die unsere Chancen auf ein langes Leben beeinflussen, zählen auch genetische Anlagen. Kinder langlebiger Eltern wären demnach vermutlich im Vorteil. Tatsächlich lässt sich statistisch ein positiver Zusammenhang zwischen der Lebensspanne der Eltern und der physischen und psychischen Verfassung ihrer Nachkommen im fortgeschrittenen Alter nachweisen. Zu diesem Ergebnis kommt James Vaupel, Direktor des Rostocker MPIDF, gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Odense (Dänemark) und Minnesota (USA) bei der Auswertung von Bevölkerungsdaten aus Dänemark.   mehr  


Daten der Deutschen Rentenstatistik zeigen soziale Unterschiede in der Lebenserwartung

 
  Leben Menschen länger, wenn sie über mehr Geld verfügen? Neue Auswertungen von erstmalig zur Verfügung gestellten Daten legen eine positive Beziehung zwischen finanziellem Status und Lebensdauer nahe, lassen aber keine einfachen Erklärungen zu.  mehr


Kultur versus Natur: Überwinden kulturelle Einflüsse biologische Überlebensmuster?

 
Seit Mitte der 1970er Jahre ist der steile Anstieg der Lebenserwartung insbesondere auf die rückläufige Sterblichkeit im hohen Alter zurückzuführen. Alte Menschen scheinen besonders stark von lebensverlängernden kulturellen Faktoren wie medizinischer Versorgung, Einkommen oder Bildung zu profitieren. Dies steht im Widerspruch zu klassischen evolutionsbiologischen Erklärungsansätzen. Heiner Maier und James W. Vaupel interpretieren wichtige Forschungsergebnisse.  mehr  


Hochbetagte: Hohes Selbstmordrisiko

 
  Während die Sterblichkeit im hohen Alter insbesondere dank des medizinischen Fortschritts kontinuierlich sinkt, bleiben die Selbstmordraten konstant und liegen nach wie vor weit über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Für Männer ist das Selbstmordrisi-ko mit über 80 mehr als doppelt so hoch wie in mittleren Jahren. Dies zeigen Daten aus Dänemark, die Annette Erlangsen, heute Assistant Professor am National Center for Register-based Research in Aarhus (DK), ausgewertet hat. Die Befunde sind in gro-ben Zügen auch auf Deutschland übertragbar.  mehr


Bestimmt der Geburtstag unsere Lebenserwartung?

 
Statistisch lässt sich ein Zusammenhang zwischen dem Geburtsmonat und der Chance auf ein langes Leben nachweisen. Doch nicht die Sterne beeinflussen unsere Lebensspanne, sondern die Lebensumstände in allerfrühester Kindheit. Gabriele Doblhammer, Demografin und Professorin an der Universität Rostock, beleuchtet mögliche Risiken.  mehr  


Langes Leben: Es ist nie zu spät

 
  Der medizinische Fortschritt hat Todesfälle heute weitgehend ins hohe Alter verschoben. Lässt sich die Zahl der verbleibenden Jahre durch verbesserte Lebensbedingungen auch für 80- oder 90-Jährige noch steigern? Die positive Bilanz der deutschen Wiedervereinigung spricht dafür, meinen Rembrandt Scholz und Heiner Maier vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung.  mehr

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DemoData
 
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Geburtenmonitor
 
  Die TFR für Gesamtdeutschland im April 2010: 1,29

Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors
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