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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Renteneintritt und Alterssicherung


Rente mit 70plus? Wege zu einer generationengerechten und nachhaltigen Altersvorsorge

 
Wie „demografiefest“ ist das deutsche Rentensystem - auch über das Jahr 2030 hinaus? Welche Funktion hat das Renteneintrittsalter bei der Frage nach der Generationengerechtigkeit? Und wie steht es um neue Ideen, damit das Rentensystem mit demografischen Entwicklungen mitläuft und nicht nur hinterläuft? Diese und weiteren kritische Fragen wurden in der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe Denkwerkstatt Demografie diskutiert. Robert Fenge, Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Rostock, und Bert Rürup, Experte für Alterssicherung, gaben jeweils ein Impulsreferat zum Thema Rente mit 70plus. Die Vorträge sind hier zusammengefasst.   mehr  


Lebenserwartung sinkt durch Arbeitslosigkeit um ein Jahr - Ostdeutsche Männer sterben früher als westdeutsche

 
  In den vergangenen 20 Jahren haben sich die Lebenserwartungen in Ost- und Westdeutschland annähernd angeglichen. Nur für ostdeutsche Männer im erwerbsfähigen Alter besteht noch ein Nachteil in der Sterblichkeit. Eine neue Studie geht den Ursachen für die Differenz in der Sterblichkeit nach und findet strukturelle Unterschiede des Arbeitsmarktes in Ost- und Westdeutschland als Begründung.   mehr


Alte und Kinderlose versus Junge und Eltern - Erstmals Verteilungskonflikte in sozialpolitischen Meinungen nachgewiesen

 
Je älter ein Bundesbürger, desto weniger familienfreundlich ist die Politik, die er sich wünscht. Und desto eher will er ein Rentensystem, das die jüngere Generation stärker belastet. Gleichzeitig wollen Kinderlose weniger Unterstützung für Familien als Eltern. Diese Anzeichen für einen Verteilungskonflikt zwischen verschiedenen demografischen Gruppen, die sich bisher für Deutschland nicht empirisch untermauern ließen, hat der Politologe Harald Wilkoszewski vom MPIDF nun erstmals wissenschaftlich belegt.  mehr  


Wie lange leben Rentner? Und wie lange Pensionäre? – Die Antwort gibt das Lebensarbeitseinkommen

 
  Menschen verfügen über verschiedene Bildungsabschlüsse, arbeiten und verdienen in ihrem Leben unterschiedlich viel und erhalten bei Eintritt ins Rentenalter daran gemessene Altersbezüge. Je höher diese ausfallen, desto mehr verbleibende Lebensjahre haben 65-jährige Rentner und Pensionäre zudem zu erwarten. Pensionäre leben jedoch im Durchschnitt noch ein paar Jahre länger als Rentenbezieher. In den vergangenen Jahren ist die Lebenserwartung für beide Bevölkerungsgruppen parallel gestiegen – von einer Reduzierung gesundheitlicher und sozialer Ungleichheiten bei der Lebenserwartung kann somit nicht gesprochen werden.   mehr


Geringe Wiederbeschäftigungschancen - Nationalität und Lebensalter sind von großer Bedeutung

 
Auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland erfolgreich zu sein, stellt sich für die etwa zwei Millionen Arbeitnehmer ausländischer Nationalität als besonders schwierig dar. Sie sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als Arbeitnehmer deutscher Staatsangehörigkeit. Auch haben ausländische Arbeitsuchende im Vergleich zu deutschen Arbeitsuchenden geringere Chancen, nach dem Verlust des Arbeitsplatzes erneut Arbeit zu finden – eine Problematik, die sich mit zunehmendem Lebensalter noch verschärft.  mehr  


Arbeitsplatzverlust in der Generation 50+: Gibt es Chancen auf Wiedereinstellung oder bleibt nur die Flucht in die Frühverrentung?

 
  Beitrag zum Workshop „Arbeitsmarkt und Demografischer Wandel“

Während in vielen europäischen Ländern die Arbeitslosenrate mit zunehmendem Alter sinkt, sind in Deutschland die 55- bis 64-Jährigen häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als jüngere Arbeitnehmer. Dies lässt sich unter anderem mit schlechteren Wiedereinstellungschancen älterer Arbeitnehmer erklären, wie eine aktuelle Untersuchung des Rostocker Zentrums über den Zusammenhang zwischen dem Alter und einer erfolgreichen Reintegration nach Verlust des Arbeitsplatzes zeigt.  mehr


Zunahme der Vollzeitbeschäftigten unter US-Senioren

 

Angesichts demografischer Entwicklungen entwickelt sich die Teilhabe Älterer am Arbeitsmarkt auch in Deutschland zu einer wichtigen Größe, doch scheinen Vorbehalte gegenüber älteren Beschäftigten nach wie vor ausgeprägt. Ein Blick in die USA lohnt: Dort ist inzwischen jeder fünfte der über 70-jährigen Männer erwerbstätig, die Hälfte davon sogar in Vollzeit.  mehr
 


Mind the Gap! Wege aus der Rentenlücke - Stärkere Ewerbsbeteiligung von Frauen als Schlüssel zur höheren Alterssicherung

 
  Frauen verfügen in Deutschland über eine wesentlich geringere eigenständige Alterssicherung als Männer. Wie könnte die klaffende Rentenlücke zwischen Frauen und Männern in der Gesetzlichen Rentenversicherung verringert werden? Eine Analyse des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zeigt, dass Reformalternativen aus Schweden und der Schweiz die Rentenlücke nicht schmälern können. Das Problem der niedrigen Renten von Frauen sollte vielmehr dort gelöst werden, wo es entsteht – am deutschen Arbeitsmarkt.  mehr


Teilzeit-Rente zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit – Doppelte Dividende oder Trugschluss?

 
Beitrag zum Workshop „Arbeitsmarkt und Demografischer Wandel“:

In vielen Industriestaaten stellt sich die Frage, wie sich die Finanzierbarkeit der sozialen Sicherungssysteme trotz eines immer höheren Anteils älterer Menschen langfristig gewährleisten lässt. So wird unter anderem der Ruf nach einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit lauter. Auch in Finnland verfolgt eine Anfang 2005 in Kraft getretene Rentenreform das Ziel, das Renteneintrittsalter weiter anzuheben. Das gewählte Teilzeit-Rentenmodell scheint diese Erwartung aber nicht zu erfüllen, wie eine neue Studie zeigt.  mehr
 


Mehr Babys helfen nicht: Demografie-resistente Politik für ein alterndes Deutschland

 
  Die deutsche Gesellschaft wird dramatisch altern. Maßnahmen der Familien- und Zuwanderungspolitik können den Demografischen Wandel kaum aufhalten. Stattdessen sind kreative Ansätze gefragt, um Arbeits-, Wohn- und Lebensbedingungen an die veränderten Erfordernisse einer gealterten Bevölkerung anzupassen. Langfristige Strategien statt kurzfristiger Legislaturpolitik sind dringend erforderlich, mahnt Politikwissenschaftler Harald Wilkoszewski vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung.  mehr

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Geburtenmonitor
 

Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37

 
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