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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Lebenserwartung


Biologie und Demografie der Langlebigkeit - das Altern aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen

 
Weltweit sind Wissenschaftler dem Geheimnis eines immer längeren Lebens auf der Spur. Bekannt ist: Ein gesunder Lebensstil, Zugang zu guten hygienischen und medizinischen Bedingungen oder eine ausgewogene Ernährung beeinflussen die Lebensspanne positiv. Demografen erfahren dies aus Studien der Lebenserwartungen und Sterberisiken der Population Mensch. Biologen beobachten die Population der Zellen und deren Interaktion. Trotz der ungleichen Perspektiven sind Demografen und Biologen aber auf der Suche nach Antworten auf ähnliche Fragen: Was ist altern? Was beeinflusst die Langlebigkeit? Und kann der Mensch ewig leben und altern?  mehr  


Rente mit 70plus? Wege zu einer generationengerechten und nachhaltigen Altersvorsorge

 
  Wie „demografiefest“ ist das deutsche Rentensystem - auch über das Jahr 2030 hinaus? Welche Funktion hat das Renteneintrittsalter bei der Frage nach der Generationengerechtigkeit? Und wie steht es um neue Ideen, damit das Rentensystem mit demografischen Entwicklungen mitläuft und nicht nur hinterläuft? Diese und weiteren kritische Fragen wurden in der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe Denkwerkstatt Demografie diskutiert. Robert Fenge, Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Rostock, und Bert Rürup, Experte für Alterssicherung, gaben jeweils ein Impulsreferat zum Thema Rente mit 70plus. Die Vorträge sind hier zusammengefasst.   mehr


Eine angeborene Lebensspanne gibt es nicht - Alterungsprozess beim Menschen verschiebt sich um etwa ein Jahrzehnt

 
Die Anzahl der Lebensjahre, die die Menschen in Gesundheit verbringen, wächst. Denn die Lebenserwartung von Männern und Frauen steigt nicht, weil sich der Alterungsprozess verlangsamt und verlängert, sondern vor allem, weil er immer später im Leben einsetzt.   mehr  


Lebenserwartung sinkt durch Arbeitslosigkeit um ein Jahr - Ostdeutsche Männer sterben früher als westdeutsche

 
  In den vergangenen 20 Jahren haben sich die Lebenserwartungen in Ost- und Westdeutschland annähernd angeglichen. Nur für ostdeutsche Männer im erwerbsfähigen Alter besteht noch ein Nachteil in der Sterblichkeit. Eine neue Studie geht den Ursachen für die Differenz in der Sterblichkeit nach und findet strukturelle Unterschiede des Arbeitsmarktes in Ost- und Westdeutschland als Begründung.   mehr


Mobil oder sesshaft, gesund oder krank? – Wie Wanderungsentscheidungen die Sterblichkeit in der Region beeinflussen

 
Ein Baden-Württemberger oder Bayer hat eine höhere durchschnittliche Lebenserwartung als ein Bewohner Mecklenburg-Vorpommerns oder Sachsen-Anhalts. Die genauen Gründe dieser regionalen Unterschiede in der Sterblichkeit sind jedoch höchst komplex und schwierig zu untersuchen. Eine deutsch-italienische Studie zeigt nun auf, dass auch die Binnenwanderung – insbesondere junger, gesunder Menschen – ihren Teil dazu beiträgt.   mehr  


Der lange Schatten auf die Gesundheit des Herzens: Geburt in wirtschaftlich schlechten Zeiten bedeutet höheres Sterberisiko

 
  Makroökonomische Rahmenbedingen in den ersten Lebenswochen wirken auf den Gesundheitsstatus und die Sterblichkeit bis ins hohe Alter. Menschen, die in Rezessionsjahren geboren wurden, tragen ein höheres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkankungen zu sterben. Das fanden Wissenschaftler des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels heraus. Ursachen könnten in der Ernährung und der medizinhygienischen Versorgung zu Beginn des Lebens liegen.   mehr


Ein Phänomen auf dem Prüfstand: Leben Ausländer in Deutschland länger als Einheimische?

 
In der Vergangenheit haben Studien in Deutschland und Europa wiederholt ergeben, dass Menschen mit Migrationshintergrund länger leben als die einheimische Bevölkerung. Wissenschaftler des MPIDF haben nun die Sterblichkeit von in Deutschland lebenden Ausländern anhand einer neuen Datenbasis untersucht und kamen zu dem Schluss: Ihre Lebenserwartung ist nicht höher als jene der Deutschen, sie liegt sogar etwas niedriger. Die früheren Ergebnisse resultieren aus Fehlern im Datenmaterial.  mehr  


Wie lange leben Rentner? Und wie lange Pensionäre? – Die Antwort gibt das Lebensarbeitseinkommen

 
  Menschen verfügen über verschiedene Bildungsabschlüsse, arbeiten und verdienen in ihrem Leben unterschiedlich viel und erhalten bei Eintritt ins Rentenalter daran gemessene Altersbezüge. Je höher diese ausfallen, desto mehr verbleibende Lebensjahre haben 65-jährige Rentner und Pensionäre zudem zu erwarten. Pensionäre leben jedoch im Durchschnitt noch ein paar Jahre länger als Rentenbezieher. In den vergangenen Jahren ist die Lebenserwartung für beide Bevölkerungsgruppen parallel gestiegen – von einer Reduzierung gesundheitlicher und sozialer Ungleichheiten bei der Lebenserwartung kann somit nicht gesprochen werden.   mehr


Ungleiche Lebenserwartung innerhalb Deutschlands - Geschlecht und soziale Herkunft sind noch immer von Bedeutung

 
Seit den letzten 100 Jahren steigt die Lebenserwartung in Deutschland stetig an. Doch die Sterblichkeit im Land ist ungleichmäßig verteilt: So leben Frauen trotz zunehmender Angleichung zwischen den Geschlechtern nach wie vor länger als Männer. Sozioökonomische Faktoren können die Lebenserwartung ebenfalls bestimmen. Hingegen gleichen sich die Ost-West-Unterschiede in der Sterblichkeit seit der Wiedervereinigung wieder an.  mehr  


Weibliche Vorbilder: Frauen leben gesünder und deshalb länger als Männer

 
  Frauen haben in fast allen Gesellschaften eine höhere Lebenserwartung als Männer. Auch wenn in den meisten Industrieländern die Differenzen in der Sterblichkeit zwischen den beiden Geschlechter seit einigen Jahren zurückgehen, leben beispielsweise deutsche Frauen gegenwärtig durchschnittlich fast sechs Jahre länger als deutsche Männer. Eine neue Studie zeigt nun, dass in Deutschland Unterschiede im Lebensstil von Männern und Frauen offenbar einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung der männlichen Übersterblichkeit leisten.  mehr


Langlebige Eltern, langlebige Kinder?

 
Zu den vielfältigen Faktoren, die unsere Chancen auf ein langes Leben beeinflussen, zählen auch genetische Anlagen. Kinder langlebiger Eltern wären demnach vermutlich im Vorteil. Tatsächlich lässt sich statistisch ein positiver Zusammenhang zwischen der Lebensspanne der Eltern und der physischen und psychischen Verfassung ihrer Nachkommen im fortgeschrittenen Alter nachweisen. Zu diesem Ergebnis kommt James Vaupel, Direktor des Rostocker MPIDF, gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Odense (Dänemark) und Minnesota (USA) bei der Auswertung von Bevölkerungsdaten aus Dänemark.   mehr  


Daten der Deutschen Rentenstatistik zeigen soziale Unterschiede in der Lebenserwartung

 
  Leben Menschen länger, wenn sie über mehr Geld verfügen? Neue Auswertungen von erstmalig zur Verfügung gestellten Daten legen eine positive Beziehung zwischen finanziellem Status und Lebensdauer nahe, lassen aber keine einfachen Erklärungen zu.  mehr


Forschung an der Spitze der Bevölkerungspyramide

 
Altersangaben in Deutschland sind gut dokumentiert Die Zahl der Menschen in Deutschland, die 105 Jahre und älter werden, hat sich vervielfacht. Zu dieser Entwicklung tragen vor allem Frauen bei. Die Richtigkeit der Altersangaben steht im Mittelpunkt der „Altersvalidierungsstudie in Deutschland“.   mehr  


Steigende Lebenserwartung geht mit besserer Gesundheit einher - Risiko der Pflegebedürftigkeit in Deutschland sinkt

 
  Die deutsche Bevölkerung altert. Wird mit zunehmendem Anteil der Alten an der Gesamtbevölkerung ein immer größerer Prozentsatz Pflege bedürfen? Eine neue Studie des Max-Planck-Institutes für demografische Forschung zeigt, dass in Deutschland das Risiko, im Alter pflegebedürftig zu werden, von 1991 bis 2003 zurückgegangen ist. Damit geht der Anstieg der Lebenserwartung generell mit einer besseren Gesundheit einher.   mehr


Immer älter und kein Ende in Sicht - Der Blick in die Zukunft lässt uns älter aussehen als viele erwarten

 
Wir werden immer älter, und die Lebenserwartung in Deutschland wird sich auch in den kommenden Jahrzehnten weiter erhöhen. Setzt sich der beobachtete Trend fort, so könnte die Lebenserwartung deutlich stärker ansteigen als es die offiziellen Prognosen vermuten lassen: Im Jahr 2050 läge sie hierzulande dann über 90 Jahre. Der anhaltende Anstieg der Lebenserwartung ist vor allem der verringerten Sterblichkeit im hohen Alter zuzuschreiben.  mehr  


Kultur versus Natur: Überwinden kulturelle Einflüsse biologische Überlebensmuster?

 
  Seit Mitte der 1970er Jahre ist der steile Anstieg der Lebenserwartung insbesondere auf die rückläufige Sterblichkeit im hohen Alter zurückzuführen. Alte Menschen scheinen besonders stark von lebensverlängernden kulturellen Faktoren wie medizinischer Versorgung, Einkommen oder Bildung zu profitieren. Dies steht im Widerspruch zu klassischen evolutionsbiologischen Erklärungsansätzen. Heiner Maier und James W. Vaupel interpretieren wichtige Forschungsergebnisse.  mehr


Steigende Lebenserwartung weltweit – oder etwa doch nicht?

 
Die Lebenserwartung ist in den vergangenen 50 Jahren weltweit gestiegen, in manchen Ländern sogar um bis zu 20 Jahre. Diese Entwicklung wird sich Prognosen zufolge in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen. Doch keine Regel ohne Ausnahme: in den vergangenen zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts durchbrachen 42 Länder, vor allem in Afrika und in Osteuropa, mit stagnierender oder gar fallender Lebenserwartung den allgemeinen Trend. Vladimir Shkolnikov, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für demografische Forschung, beschäftigt sich eingehend damit, wie solche Abweichungen zu erklären sind.   mehr  


Obergrenze der Lebenserwartung nicht in Sicht

 
  Ist eine Obergrenze der Lebenserwartung bald erreicht? Die Vorstellung von einer unüberwindlichen, festen Obergrenze der Lebenserwartung scheint fest in den Köpfen der Menschen verankert. Demografische Analysen von Jim Oeppen und James Vaupel aus dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung zeigen jedoch, dass eine solche Obergrenze weder erreicht noch in Sichtweite ist. Wir werden immer älter und der Alterungsprozess erweist sich als plastisch. Die Lebenserwartung wird weiter steigen – mehr als offizielle Prognosen erwarten lassen. Das hat Konsequenzen für private Planungen in Hinblick auf die Gestaltung des Ruhestands und für die Planungen der sozialen Sicherungssysteme.   mehr


105-Jährige auf dem Vormarsch

 
Immer mehr Menschen erreichen ein außergewöhnlich hohes Alter. Die Zahl der über 105-Jährigen hat sich in Deutschland in den letzten zehn Jahren fast verdreifacht. Die wissenschaftliche Untersuchung des Phänomens der extremen Langlebigkeit gewinnt deshalb an Bedeutung. Heiner Maier und Rembrandt Scholz vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock erläutern zentrale Forschungsfragen und -methoden.  mehr  


Bestimmt der Geburtstag unsere Lebenserwartung?

 
  Statistisch lässt sich ein Zusammenhang zwischen dem Geburtsmonat und der Chance auf ein langes Leben nachweisen. Doch nicht die Sterne beeinflussen unsere Lebensspanne, sondern die Lebensumstände in allerfrühester Kindheit. Gabriele Doblhammer, Demografin und Professorin an der Universität Rostock, beleuchtet mögliche Risiken.  mehr

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Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37

 
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