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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Lebenslauf und Arbeit


Vom Geben und Nehmen im Lebenslauf - Der ökonomische Lebenszyklus in Deutschland

 
Im Laufe seines Lebens ist der Mensch über lange Zeit auf die Unterstützung durch die Familie oder den Staat angewiesen. Hauptsächlich im Kindes- und Jugendalter sowie im Pensionsalter konsumiert der Mensch viel, erwirtschaftet jedoch kein eigenes Einkommen. Eine Studie des MPIDF zeigt für 2003, dass das Arbeitseinkommen eines Durchschnittsdeutschen nur zwischen dem 27. und 57. Lebensjahr über dessen Konsumausgaben liegt. Bei den Jüngeren und Älteren spielt der Staat eine tragende Rolle: Kinder und Jugendliche nutzen das öffentliche Bildungsangebot, betagte Menschen vor allem Leistungen des Gesundheitssystems.   mehr  


Väter und Kinder allein zu Haus: Deutsche Väter in Elternzeit waren stets eine Ausnahmeerscheinung

 
  Bis 2006 lag der Anteil der Männer an allen Personen, die Erziehungsgeld empfangen haben, deutschlandweit bei maximal drei Prozent. Esther Geisler und Michaela Kreyenfeld vom MPIDF sind diesem Phänomen nun in einer Studie nachgegangen. Die Frage, ob es eher ökonomische oder kulturelle Faktoren sind, die die Betreuungsentscheidung von Männern beeinflussen, stand dabei im Mittelpunkt. Es zeigte sich, dass Männer eher Elternzeit nehmen, wenn ihre Partnerinnen einen höheren Bildungsgrad aufweisen oder älter sind als sie selbst. Auch ökonomische Unsicherheitsfaktoren scheinen auf die Entscheidung für oder gegen eine Elternzeit zu wirken.  mehr


Geringe Wiederbeschäftigungschancen - Nationalität und Lebensalter sind von großer Bedeutung

 
Auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland erfolgreich zu sein, stellt sich für die etwa zwei Millionen Arbeitnehmer ausländischer Nationalität als besonders schwierig dar. Sie sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als Arbeitnehmer deutscher Staatsangehörigkeit. Auch haben ausländische Arbeitsuchende im Vergleich zu deutschen Arbeitsuchenden geringere Chancen, nach dem Verlust des Arbeitsplatzes erneut Arbeit zu finden – eine Problematik, die sich mit zunehmendem Lebensalter noch verschärft.  mehr  


Berufliche Unsicherheit und Familienplanung: Zukunftsmodell Ost?

 
  Ungewisse berufliche Perspektiven behindern die Familiengründung im Westen offenbar stärker als im Osten. Der schwierigen Arbeitsmarktlage zum Trotz bleiben junge Ostdeutsche seltener kinderlos und sind bei Geburt ihres ersten Kindes immer noch etwas jünger als ihre westdeutschen Altersgenossen. In qualitativen Interviews mit jungen Menschen in Rostock und Lübeck kamen Forscher des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung um Prof. Laura Bernardi signifikant unterschiedlichen Strategien zur Risikobewältigung in Ost und West auf die Spur.  mehr


Arbeitsplatzverlust in der Generation 50+: Gibt es Chancen auf Wiedereinstellung oder bleibt nur die Flucht in die Frühverrentung?

 
Beitrag zum Workshop „Arbeitsmarkt und Demografischer Wandel“

Während in vielen europäischen Ländern die Arbeitslosenrate mit zunehmendem Alter sinkt, sind in Deutschland die 55- bis 64-Jährigen häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als jüngere Arbeitnehmer. Dies lässt sich unter anderem mit schlechteren Wiedereinstellungschancen älterer Arbeitnehmer erklären, wie eine aktuelle Untersuchung des Rostocker Zentrums über den Zusammenhang zwischen dem Alter und einer erfolgreichen Reintegration nach Verlust des Arbeitsplatzes zeigt.  mehr
 


Zunahme der Vollzeitbeschäftigten unter US-Senioren

 
 
Angesichts demografischer Entwicklungen entwickelt sich die Teilhabe Älterer am Arbeitsmarkt auch in Deutschland zu einer wichtigen Größe, doch scheinen Vorbehalte gegenüber älteren Beschäftigten nach wie vor ausgeprägt. Ein Blick in die USA lohnt: Dort ist inzwischen jeder fünfte der über 70-jährigen Männer erwerbstätig, die Hälfte davon sogar in Vollzeit.  mehr


Mind the Gap! Wege aus der Rentenlücke - Stärkere Ewerbsbeteiligung von Frauen als Schlüssel zur höheren Alterssicherung

 
Frauen verfügen in Deutschland über eine wesentlich geringere eigenständige Alterssicherung als Männer. Wie könnte die klaffende Rentenlücke zwischen Frauen und Männern in der Gesetzlichen Rentenversicherung verringert werden? Eine Analyse des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zeigt, dass Reformalternativen aus Schweden und der Schweiz die Rentenlücke nicht schmälern können. Das Problem der niedrigen Renten von Frauen sollte vielmehr dort gelöst werden, wo es entsteht – am deutschen Arbeitsmarkt.  mehr  


Teilzeit-Rente zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit – Doppelte Dividende oder Trugschluss?

 
  Beitrag zum Workshop „Arbeitsmarkt und Demografischer Wandel“:

In vielen Industriestaaten stellt sich die Frage, wie sich die Finanzierbarkeit der sozialen Sicherungssysteme trotz eines immer höheren Anteils älterer Menschen langfristig gewährleisten lässt. So wird unter anderem der Ruf nach einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit lauter. Auch in Finnland verfolgt eine Anfang 2005 in Kraft getretene Rentenreform das Ziel, das Renteneintrittsalter weiter anzuheben. Das gewählte Teilzeit-Rentenmodell scheint diese Erwartung aber nicht zu erfüllen, wie eine neue Studie zeigt.  mehr


Steigt oder sinkt die Zahl der Arbeitslosen? –Arbeitsmarktsituation in Zeiten des Demografischen Wandels

 
Beitrag zum Workshop „Arbeitsmarkt und Demografischer Wandel“:

Die Erwerbsbevölkerung vieler Industrienationen wird immer älter. Von Land zu Land unterschiedlich ist jedoch, wie sich die demografischen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt auswirken. So werden Schweden und Spanien aufgrund des steigenden Anteils älterer Erwerbspersonen wahrscheinlich von einem Beschäftigungszuwachs profitieren können, in Frankreich und Japan hingegen führt die Alterung eher zu einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit.  mehr
 


Alternde Erwerbsbevölkerung: Brauchen wir neue Lohnstrukturen?

 
  Während die Produktivität von Arbeitnehmern in späteren Jahren tendenziell sinkt, steigt das durchschnittliche Gehalt weiter an. Alternative, flexiblere Entlohnungssysteme stehen im Widerspruch zum deutschen Arbeits- und Tarifrecht. Zwingt uns die demografische Entwicklung zum Umdenken? Ein Diskussionsbeitrag von Vegard Skirbekk, International Institute for Applied Systems Analysis, Laxenburg Österreich.  mehr


Alter und Beruf: Mit 50 weniger produktiv?

 
Mit zunehmendem Alter sinkt unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit - im Berufsleben ein klarer Nachteil. Dafür gewinnen wir im Laufe der Jahre an Berufserfahrung. Leisten wir mit 50 tatsächlich weniger als unsere 30-jährigen Kollegen? Vegard Skirbekk, vom International Institute for Applied Systems Analysis, Laxenburg (Österreich) fasst zentrale Forschungsergebnisse zusammen.  mehr  


Klassisches Rollenverhalten trotz hohen Bildungsniveaus

 
  In Westdeutschland dominiert selbst bei Frauen mit Universitätsabschluss das klassische Rollenmodell: Wenn es um die Entscheidung für ein zweites Kind geht, zählen die hochqualifizierten Mütter nicht auf ihre eigenen Einkünfte, entscheidend ist das Ausbildungsniveau und die Verdienstmöglichkeit des Mannes. In Frankreich dagegen bleiben die Frauen mit Uni-Abschluss auch beim zweiten Kind häufiger berufstätig und verlassen sich so auf ihre eigenen Ressourcen.  mehr


Unsicherheiten im Beruf verzögern die Familienplanung

 
Unsichere Berufsaussichten bremsen bei Männern den Wunsch nach Frau und Kind. Das zeigt eine Studie in der Angelika Tölke (Deutsches Jugendinstitut, München; zuvor Max-Planck-Institut für demografische Forschung) und Martin Diewald (Universität Bielefeld), die Daten von westdeutschen Männern in verschiedenen Altersklassen (Jahrgänge 1946-50, 1951-55, 1961-65 und 1966-70) miteinander verglichen. Die Ergebnisse entsprechen dem gesellschaftlichen Bild vom Mann, der zunächst eine berufliche Basis aufbaut, bevor er eine Familie gründet.  mehr  


Mehr Babys helfen nicht: Demografie-resistente Politik für ein alterndes Deutschland

 
  Die deutsche Gesellschaft wird dramatisch altern. Maßnahmen der Familien- und Zuwanderungspolitik können den Demografischen Wandel kaum aufhalten. Stattdessen sind kreative Ansätze gefragt, um Arbeits-, Wohn- und Lebensbedingungen an die veränderten Erfordernisse einer gealterten Bevölkerung anzupassen. Langfristige Strategien statt kurzfristiger Legislaturpolitik sind dringend erforderlich, mahnt Politikwissenschaftler Harald Wilkoszewski vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung.  mehr

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DemoData
 
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Geburtenmonitor
 
  Die TFR für Gesamtdeutschland im März 2010: 1,34

Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors
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Liebe kennt keine Grenzen: Deutschlandweit hat sich der Anteil binationaler Paare zwischen 1998 und 2008 von vier auf acht Prozent verdoppelt.

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