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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Lebensabschnitte


Gehen uns die Akademiker aus? – Bildungspolitische Herausforderungen einer alternden Gesellschaft

 
Im Jahr 2008 standen 100 Erwerbstätigen etwa 32 junge Menschen im Alter 20 Jahre und jünger gegenüber – 1970 waren es noch etwa 52 Jugendliche. Im Alltag machen sich diese Veränderungen schon seit Längerem bemerkbar: Schulen werden geschlossen, Unternehmen suchen händeringend Auszubildende und Universitäten liegen in einem immer stärker werdenden Wettbewerb um die Abiturienten. Doch wer sind eigentlich diese kleineren jungen Generationen, die bald berufstätig sind oder an den Universitäten studieren? Wie sehen sie selbst ihre Zukunft und ihre Bildungschancen? Und welche Lebensentwürfe erträumen sie sich? Das Akademikerdasein kommt in diesen Lebensläufen wohl vor. Dazu braucht es aber Anreize – auch von Seiten der Hochschulen. Vor allem Universitäten in Abwanderungsregionen stehen dabei vor einer großen Aufgabe.   mehr  


Rente mit 70plus? Wege zu einer generationengerechten und nachhaltigen Altersvorsorge

 
  Wie „demografiefest“ ist das deutsche Rentensystem - auch über das Jahr 2030 hinaus? Welche Funktion hat das Renteneintrittsalter bei der Frage nach der Generationengerechtigkeit? Und wie steht es um neue Ideen, damit das Rentensystem mit demografischen Entwicklungen mitläuft und nicht nur hinterläuft? Diese und weiteren kritische Fragen wurden in der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe Denkwerkstatt Demografie diskutiert. Robert Fenge, Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Rostock, und Bert Rürup, Experte für Alterssicherung, gaben jeweils ein Impulsreferat zum Thema Rente mit 70plus. Die Vorträge sind hier zusammengefasst.   mehr


Ein Glücksprinzip: Investiere in Kinder, wenn du jung bist und gewinne Wohlbefinden im Alter

 
Weltweit ist der Glaube verbreitet, dass Kinder zu haben - vor allem für Frauen - entscheidend für ein glückliches und erfülltes Leben ist. Tatsächlich zeigt die Mehrheit wissenschaftlicher Studien jedoch das Gegenteil: Menschen ohne Kinder sind glücklicher als Eltern. Eine Untersuchung von Rachel Margolis and Mikko Myrskylä wirft neues Licht auf dieses Paradoxon. Sie zeigt: Junge Eltern sind tatsächlich weltweit weniger glücklich als junge Menschen ohne Kinder. Im Alter dreht sich dies jedoch um. Die Existenz von Kindern ist dann ein Glücksbringer. Jedoch bestimmen politische Rahmenbedingungen mit, wie stark das Glück vom Vorhandensein von Kindern beeinflusst wird.  mehr  


Zahl der Betroffenen steigt auf mindestens zwei Millionen - Prognose der Demenzfälle in Deutschland bis zum Jahr 2050

 
  Etwa ein Viertel der über 65-jährigen Bevölkerung leidet gegenwärtig unter einer mentalen Störung. Davon sind sechs bis zehn Prozent einer schweren Demenz und schweren funktionellen Psychosen zuzuordnen. Da die Prävalenz – das Krankheitsvorkommen – mit dem Alter stark zunimmt, rückt die Krankheit vor dem Hintergrund der Bevölkerungsalterung in den Fokus des gesellschaftlichen Interesses. Eine neue Studie des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels und des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen geht der Frage nach, wie stark die Anzahl der Demenzpatienten steigen wird.   mehr


Alte und Kinderlose versus Junge und Eltern - Erstmals Verteilungskonflikte in sozialpolitischen Meinungen nachgewiesen

 
Je älter ein Bundesbürger, desto weniger familienfreundlich ist die Politik, die er sich wünscht. Und desto eher will er ein Rentensystem, das die jüngere Generation stärker belastet. Gleichzeitig wollen Kinderlose weniger Unterstützung für Familien als Eltern. Diese Anzeichen für einen Verteilungskonflikt zwischen verschiedenen demografischen Gruppen, die sich bisher für Deutschland nicht empirisch untermauern ließen, hat der Politologe Harald Wilkoszewski vom MPIDF nun erstmals wissenschaftlich belegt.  mehr  


Vom Geben und Nehmen im Lebenslauf - Der ökonomische Lebenszyklus in Deutschland

 
  Im Laufe seines Lebens ist der Mensch über lange Zeit auf die Unterstützung durch die Familie oder den Staat angewiesen. Hauptsächlich im Kindes- und Jugendalter sowie im Pensionsalter konsumiert der Mensch viel, erwirtschaftet jedoch kein eigenes Einkommen. Eine Studie des MPIDF zeigt für 2003, dass das Arbeitseinkommen eines Durchschnittsdeutschen nur zwischen dem 27. und 57. Lebensjahr über dessen Konsumausgaben liegt. Bei den Jüngeren und Älteren spielt der Staat eine tragende Rolle: Kinder und Jugendliche nutzen das öffentliche Bildungsangebot, betagte Menschen vor allem Leistungen des Gesundheitssystems.   mehr


Späte Mutterschaft in Schweden – Entwicklungen seit Ende des 19. Jahrhunderts

 
Über 40-jährige Frauen, die Mütter werden, sind heutzutage in den westlichen Industriestaaten keine Seltenheit. Dieses Phänomen ist jedoch nicht neu. Wissenschaftler des MPIDF können anhand von Lebensereignisdaten zeigen, dass in Schweden auch schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Schwangerschaft von Frauen in höheren Altern Normalität war. Verändert hat sich jedoch, wie viele Kinder die Frauen zuvor bereits haben und welche Höchstalter bei Geburt erreicht werden.  mehr  


Mobilität hat ihren Preis – Umzugsverhalten und Trennungsrisiko in Österreich

 
  Wiederholte Wohnortwechsel, insbesondere aus beruflichen Gründen, sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Dass Umzüge aber durchaus die Stabilität von Partnerschaften beeinträchtigen können, zeigt nun erstmals eine Untersuchung österreichischer Paare. Das Risiko einer Trennung steigt merklich, wenn Mann und Frau mehr als einmal zusammen umziehen.  mehr


Kein „Hotel Mama“ in Deutschland

 
Das Alter beim Auszug aus dem Elternhaus ist im vergangenen Jahrhundert deutlich gesunken. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern bleibt es in Deutschland nach wie vor niedrig, so die Schlussfolgerung von Dirk Konietzka vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung und Johannes Huinink vom Institut für empirische und angewandte Soziologie der Universität Bremen. Die beiden Wissenschaftler verglichen im Rahmen einer Studie die Daten von Männern und Frauen verschiedener Geburtenjahrgänge.   mehr  


Rostocker Indikator - Der Demografische Wandel wird uns schon bald etwas kosten

 
  Der Demografische Wandel könnte nach Berechnungen des Rostocker Zentrums früher für erhebliche ökonomische Belastungen sorgen als allgemein erwartet. Denn schon bald erreichen die geburtenstarken Jahrgänge („Babyboomer“) eine auf dem Arbeitsmarkt kritische Altersschwelle. Sind die über 50-Jährigen auch in Zukunft in so geringem Maß am Arbeitsleben beteiligt wie heute, würde in Deutschland 2025 etwa 8 Prozent weniger gearbeitet als heute. Dies lässt sich anhand des neuen Rostocker Indikators für die ökonomischen Konsequenzen des Demografischen Wandels zeigen.   mehr


Kinder machen sesshaft

 
Die Geburt von Kindern hat erheblichen Einfluss auf die Mobilität der Eltern. Am Beispiel Österreichs zeigt Hill Kulu vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung, dass die Bereitschaft von Familien, den Wohnort zu verlassen, mit steigender Kinderzahl deutlich abnimmt. Ausnahmen sind lokale Wohnungswechsel und Umzüge von der Großstadt aufs Land.  mehr  


Tschechische Republik – Annäherung an den Westen

 
  Die Veränderungen von Geburtenraten und Familienformen in der Tschechischen Republik seit den 1990er Jahren sind mit Entwicklungen in westlichen Ländern vergleichbar. Das ist das Ergebnis einer Analyse, die in einer Kooperation des Population Research Centre der niederländischen Universität Groningen und des Department of Demography and Geodemography der tschechischen Karls-Universität in Prag entstand.  mehr

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