Demografie | Politik | Studium und Schule | Zahlen und Fakten | Veranstaltungen | Publikationen |
 
Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Lebensabschnitte


Alte und Kinderlose versus Junge und Eltern - Erstmals Verteilungskonflikte in sozialpolitischen Meinungen nachgewiesen

 
Je älter ein Bundesbürger, desto weniger familienfreundlich ist die Politik, die er sich wünscht. Und desto eher will er ein Rentensystem, das die jüngere Generation stärker belastet. Gleichzeitig wollen Kinderlose weniger Unterstützung für Familien als Eltern. Diese Anzeichen für einen Verteilungskonflikt zwischen verschiedenen demografischen Gruppen, die sich bisher für Deutschland nicht empirisch untermauern ließen, hat der Politologe Harald Wilkoszewski vom MPIDF nun erstmals wissenschaftlich belegt.  mehr  


Vom Geben und Nehmen im Lebenslauf - Der ökonomische Lebenszyklus in Deutschland

 
  Im Laufe seines Lebens ist der Mensch über lange Zeit auf die Unterstützung durch die Familie oder den Staat angewiesen. Hauptsächlich im Kindes- und Jugendalter sowie im Pensionsalter konsumiert der Mensch viel, erwirtschaftet jedoch kein eigenes Einkommen. Eine Studie des MPIDF zeigt für 2003, dass das Arbeitseinkommen eines Durchschnittsdeutschen nur zwischen dem 27. und 57. Lebensjahr über dessen Konsumausgaben liegt. Bei den Jüngeren und Älteren spielt der Staat eine tragende Rolle: Kinder und Jugendliche nutzen das öffentliche Bildungsangebot, betagte Menschen vor allem Leistungen des Gesundheitssystems.   mehr


Späte Mutterschaft in Schweden – Entwicklungen seit Ende des 19. Jahrhunderts

 
Über 40-jährige Frauen, die Mütter werden, sind heutzutage in den westlichen Industriestaaten keine Seltenheit. Dieses Phänomen ist jedoch nicht neu. Wissenschaftler des MPIDF können anhand von Lebensereignisdaten zeigen, dass in Schweden auch schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Schwangerschaft von Frauen in höheren Altern Normalität war. Verändert hat sich jedoch, wie viele Kinder die Frauen zuvor bereits haben und welche Höchstalter bei Geburt erreicht werden.  mehr  


Mobilität hat ihren Preis – Umzugsverhalten und Trennungsrisiko in Österreich

 
  Wiederholte Wohnortwechsel, insbesondere aus beruflichen Gründen, sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Dass Umzüge aber durchaus die Stabilität von Partnerschaften beeinträchtigen können, zeigt nun erstmals eine Untersuchung österreichischer Paare. Das Risiko einer Trennung steigt merklich, wenn Mann und Frau mehr als einmal zusammen umziehen.  mehr


Kein „Hotel Mama“ in Deutschland

 
Das Alter beim Auszug aus dem Elternhaus ist im vergangenen Jahrhundert deutlich gesunken. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern bleibt es in Deutschland nach wie vor niedrig, so die Schlussfolgerung von Dirk Konietzka vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung und Johannes Huinink vom Institut für empirische und angewandte Soziologie der Universität Bremen. Die beiden Wissenschaftler verglichen im Rahmen einer Studie die Daten von Männern und Frauen verschiedener Geburtenjahrgänge.   mehr  


Kinder machen sesshaft

 
  Die Geburt von Kindern hat erheblichen Einfluss auf die Mobilität der Eltern. Am Beispiel Österreichs zeigt Hill Kulu vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung, dass die Bereitschaft von Familien, den Wohnort zu verlassen, mit steigender Kinderzahl deutlich abnimmt. Ausnahmen sind lokale Wohnungswechsel und Umzüge von der Großstadt aufs Land.  mehr


Tschechische Republik – Annäherung an den Westen

 
Die Veränderungen von Geburtenraten und Familienformen in der Tschechischen Republik seit den 1990er Jahren sind mit Entwicklungen in westlichen Ländern vergleichbar. Das ist das Ergebnis einer Analyse, die in einer Kooperation des Population Research Centre der niederländischen Universität Groningen und des Department of Demography and Geodemography der tschechischen Karls-Universität in Prag entstand.  mehr  

Sie sind hier: ZDWA > Demografie > Lebensläufe > Lebensabschnitte
DemoData
 
  Zum Dateninformationssystem gelangen Sie hier

Geburtenmonitor
 
  Die TFR für Gesamtdeutschland im März 2010: 1,34

Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors
zu Fertilitätstrends finden Sie hier

Liebe kennt keine Grenzen: Deutschlandweit hat sich der Anteil binationaler Paare zwischen 1998 und 2008 von vier auf acht Prozent verdoppelt.

Wechselseitige Beziehungen zwischen Berufs- und Familienleben - Gesprächsrunde im Rahmen des EU-Projektes J.I.F.T. [...]

Über das Auf und Ab der Produktivität im Lebenslauf: Nicht alles ist dem Alter zuzuschreiben [...]


Zur Qualität von Bevölkerungsdaten und der Notwendigkeit einer klassischen Volkszählung [...]

Innovation in kleinen Schritten: Plädoyer für einen deutsch-japanischen Diskurs für Alt und Jung. [...]