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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Betreuung


Unterschiede in der Müttererwerbstätigkeit bleiben bestehen - Ostdeutsche Frauen mit Kindern sind häufiger Vollzeit erwerbstätig als westdeutsche

 
Die Integration der Frauen in den Arbeitsmarkt stellt noch heute einen der markantesten Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland dar. Besonders stark zeigt sich der innerdeutsche Unter schied in der Erwerbstätigkeit von Müttern: Ostdeutsche Mütter sind mehr als doppelt so häufig Vollzeit erwerbstätig wie westdeutsche.  mehr  


Väter und Kinder allein zu Haus: Deutsche Väter in Elternzeit waren stets eine Ausnahmeerscheinung

 
  Bis 2006 lag der Anteil der Männer an allen Personen, die Erziehungsgeld empfangen haben, deutschlandweit bei maximal drei Prozent. Esther Geisler und Michaela Kreyenfeld vom MPIDF sind diesem Phänomen nun in einer Studie nachgegangen. Die Frage, ob es eher ökonomische oder kulturelle Faktoren sind, die die Betreuungsentscheidung von Männern beeinflussen, stand dabei im Mittelpunkt. Es zeigte sich, dass Männer eher Elternzeit nehmen, wenn ihre Partnerinnen einen höheren Bildungsgrad aufweisen oder älter sind als sie selbst. Auch ökonomische Unsicherheitsfaktoren scheinen auf die Entscheidung für oder gegen eine Elternzeit zu wirken.  mehr


Armutsvermeidung durch Kinderbetreuung und Gleichstellung – insbesondere für Alleinerziehende

 
Elterngeld, Elternzeit, Kinderbetreuung – mit solchen Angeboten will die Politik Eltern ermöglichen, Beruf und Familie zu vereinbaren. Die Politikstrategien unterschiedlicher Länder spiegeln dabei verschiedene Rollenbilder von Männern und Frauen wider und beeinflussen die wirtschaftliche Situation von Frauen. Eine vergleichende Studie zeigt, dass das Armutsrisiko für Frauen in den Ländern groß ist, welche an der primären Rolle der Frau als Betreuerin ihrer Kinder zu Hause festhalten. Besonders betroffen: alleinerziehende Mütter.   mehr  


Nur eine Alternative für hochqualifizierte Frauen? - Kleinkinderbetreuung in Deutschland: Erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West

 
  In Deutschland soll die Betreuungsquote von Kindern unter drei Jahren bis zum Jahr 2013 auf durchschnittlich 35 Prozent angehoben werden. Noch ist allerdings ein erheblicher Ost-West-Unterschied zu beobachten. Zwar hat seit 1995 die Nutzung von Kinderbetreuungseinrichtungen für unter Dreijährige auch in Westdeutschland deutlich zugenommen. Jedoch zeigt sich, dass weiterhin vor allem Frauen mit Abitur Krippen und Tagesmütter für Kleinkinder in Anspruch nehmen.  mehr


Tradierte Strukturen hemmen innovative Kinderbetreuungspolitik

 
Kinderbetreuungspolitik und deren Finanzierung sind bei den Kommunen angesiedelt. Diese sind jedoch nicht frei in der Entscheidung, nach welchen Kriterien und an wen sie ihre Gelder vergeben, sondern müssen sich dabei weitgehend an gegebenen, inflexiblen Strukturen orientieren. Dadurch wird eine innovative Kinderbetreuungspolitik erschwert, kritisieren Michaela Kreyenfeld vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung sowie C. Katharina Spieß und Gert G. Wagner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.   mehr  


Familienfreundliches Frankreich

 
  Frankreich gilt als familienpolitisches Musterland: Dort gibt es nicht nur eine besonders hohe Frauenerwerbsquote, sondern gleichzeitig auch eine deutlich höhere Geburtenrate als in anderen europäischen Staaten. Der Konflikt zwischen Familie auf der einen und Karriere auf der anderen Seite wird durch staatliche Maßnahmen zur Kinderbetreuung und finanzielle Beihilfen wesentlich besser entschärft als in Deutschland.  mehr


Kinderbetreuung und Sozialstruktur

 
Das Geburtenverhalten in einem Land wird auch davon beeinflusst, wie dort das Kinderbetreuungssystem organisiert ist. In Deutschland – anders als etwa in den USA oder in Schweden - gibt es zwar im Kindergartenalter ein Teilzeitbetreuungsangebot, aber für andere Altersgruppen oder für eine Ganztagsbetreuung stehen nur wenige Plätze zur Verfügung. Aufschlussreich ist, wie unterschiedlich die Teilzeit- und Ganztagsbetreuung von unterschiedlichen sozialen Gruppen genutzt werden.  mehr  


Kinderbetreuungsmöglichkeiten fördern Elternschaft

 
  Wenn Möglichkeiten für eine Kinderbetreuung vorhanden sind, entscheiden sich Frauen häufiger für Kinder als ohne diese Optionen. Das zeigt eine Studie, in der Wissenschaftler untersuchten, wie sich die regionale Verfügbarkeit von Kinderbetreuungsplätzen auf die Geburtenhäufigkeit von west- und ostdeutschen Frauen in dem Zeitraum von 1996 bis 2000 auswirkte. Die Untersuchung ist eine Kooperation des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung, der Universität Mannheim und des DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung).  mehr

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