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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
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Geburtenrate |
Rente mit 70plus? Wege zu einer generationengerechten und nachhaltigen Altersvorsorge |
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Wie „demografiefest“ ist das deutsche Rentensystem - auch über das Jahr 2030 hinaus? Welche Funktion hat das Renteneintrittsalter bei der Frage nach der Generationengerechtigkeit? Und wie steht es um neue Ideen, damit das Rentensystem mit demografischen Entwicklungen mitläuft und nicht nur hinterläuft? Diese und weiteren kritische Fragen wurden in der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe Denkwerkstatt Demografie diskutiert. Robert Fenge, Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Rostock, und Bert Rürup, Experte für Alterssicherung, gaben jeweils ein Impulsreferat zum Thema Rente mit 70plus. Die Vorträge sind hier zusammengefasst.
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Ein Glücksprinzip: Investiere in Kinder, wenn du jung bist und gewinne Wohlbefinden im Alter |
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Weltweit ist der Glaube verbreitet, dass Kinder zu haben - vor allem für Frauen - entscheidend für ein glückliches und erfülltes Leben ist. Tatsächlich zeigt die Mehrheit wissenschaftlicher Studien jedoch das Gegenteil: Menschen ohne Kinder sind glücklicher als Eltern. Eine Untersuchung von Rachel Margolis and Mikko Myrskylä wirft neues Licht auf dieses Paradoxon. Sie zeigt: Junge Eltern sind tatsächlich weltweit weniger glücklich als junge Menschen ohne Kinder. Im Alter dreht sich dies jedoch um. Die Existenz von Kindern ist dann ein Glücksbringer. Jedoch bestimmen politische Rahmenbedingungen mit, wie stark das Glück vom Vorhandensein von Kindern beeinflusst wird. mehr
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Geburtenraten in vielen Industriestaaten steigen wieder - Eine nachhaltige Trendumkehr scheint möglich |
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Die Zeiten extrem niedriger Geburtenraten sind vorbei. Einer der wichtigsten Gründe ist, dass Eltern die Geburt ihrer Kinder heute weniger aufschieben als früher. Dies legt eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung Rostock und des Vienna Institute of Demography nahe. mehr
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Fertilität in Zeiten des Umbruchs – der bulgarische Weg |
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Vor den gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen 1989 war das Geburtenverhalten in Bulgarien durch eine hohe Stabilität geprägt: Die jungen Paare bekamen früh ihre Kinder, lebten überwiegend in einer ehelich verbundenen Zwei-Kind-Familie und nicht eheliche Geburten waren selten. Die zusammengefasste Geburtenziffer (engl. total fertility rate, TFR) lag nahe dem Bestanderhaltungsniveau. Die politische Instabilität und ökonomische Krise lösten jedoch eine Trendwende in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens aus: Das Geburtenverhalten und die sozialen Bindungen waren von den Unsicherheiten stark beeinflusst, wie ein Studie des MPIDF zeigt.
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Die richtige Lesart offenbart: Ostdeutsche Frauen bekommen doch mehr Kinder als westdeutsche Frauen |
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In der Debatte um den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren wird mitunter kritisch angeführt, dass es keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen der Versorgungsquote mit Krippenplätzen und der Zahl der geborenen Kinder pro Frau gibt. Mehr noch, in den neuen Bundesländern sei das Geburtenniveau trotz eines besser ausgebauten Kinderbetreuungssystems niedriger als in den alten. Diese Behauptung ist jedoch falsch, wie Wissenschaftler des MPIDF zeigen: Die Zahl der Kinder, die pro Frau im Osten Deutschlands geboren werden, ist höher als im Westen.
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„Seid fruchtbar und vermehret euch“ – Religiosität und Fertilität in den USA und Europa |
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Die Geburtenrate amerikanischer Frauen liegt seit fast dreißig Jahren über jener der Europäerinnen. Gleichzeitig scheinen die Amerikaner auch viel religiöser zu sein als die Europäer. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Geburtenraten und der Religiosität? Dieser Frage gingen die Wissenschaftler Tomas Frejka und Charles F. Westoff nach. Ihre Daten zeigen, dass US-amerikanische Frauen zwischen 18 und 44 Jahren bedeutend religiöser als europäische Frauen sind – und je wichtiger ihnen die Religion im Alltag ist, umso höher fällt die Geburtenrate aus. mehr
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Späte Mutterschaft in Schweden – Entwicklungen seit Ende des 19. Jahrhunderts |
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Über 40-jährige Frauen, die Mütter werden, sind heutzutage in den westlichen Industriestaaten keine Seltenheit. Dieses Phänomen ist jedoch nicht neu. Wissenschaftler des MPIDF können anhand von Lebensereignisdaten zeigen, dass in Schweden auch schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Schwangerschaft von Frauen in höheren Altern Normalität war. Verändert hat sich jedoch, wie viele Kinder die Frauen zuvor bereits haben und welche Höchstalter bei Geburt erreicht werden. mehr
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Leben in Stadt und Land – Wie Siedlungsgröße und Wohnortwechsel das Geburtenverhalten in Polen und Österreich beeinflussen |
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Trotz der unterschiedlichen politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, die in Polen und Österreich seit 1945 vorherrschten, weist das Geburtenverhalten in den beiden Staaten viele Ähnlichkeiten auf: Die Menschen in Polen und Österreich bekommen ihre Kinder lieber auf dem Land oder in kleineren Städten als in Großstädten. Bei Wohnortwechsel, bekommen Neuzugezogene vor allem im ländlichen Raum und in kleineren Städten mehr Kinder als die dort Ansässigen. Menschen, die in Großstädte umziehen, verschieben die Familiengründung zeitlich nach hinten.
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Schnelle Geburtenfolge in Schweden durch „Geschwindigkeitsprämie“ - aber nicht alle Eltern partizipieren gleichermaßen |
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Ein besonderes Element der schwedischen Familienpolitik ist die so genannte „Speed-Premium“, die Geschwindigkeitsprämie. Diese familienpolitische Leistung soll Frauen vor Verlusten beim Elterngeldanspruch schützen, wenn sie aufgrund eines ersten Kindes bereits ihre Erwerbstätigkeit reduziert haben. Jedoch zeigt eine Studie des MPIDF, dass die nationale Herkunft der Mutter für die Nutzung der Prämie entscheidend ist. mehr
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Berufliche Unsicherheit und Familienplanung: Zukunftsmodell Ost? |
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Ungewisse berufliche Perspektiven behindern die Familiengründung im Westen offenbar stärker als im Osten. Der schwierigen Arbeitsmarktlage zum Trotz bleiben junge Ostdeutsche seltener kinderlos und sind bei Geburt ihres ersten Kindes immer noch etwas jünger als ihre westdeutschen Altersgenossen. In qualitativen Interviews mit jungen Menschen in Rostock und Lübeck kamen Forscher des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung um Prof. Laura Bernardi signifikant unterschiedlichen Strategien zur Risikobewältigung in Ost und West auf die Spur. mehr
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Russland: Von der Zwei-Kind zur Ein-Kind Familie |
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Während in Russland lange Zeit die Zwei-Kind Familie verbreitet war, setzt sich seit Anfang der 1990er Jahre immer mehr das Ein-Kind-Modell durch. Unklar ist, ob es sich dabei um eine vorübergehende oder eine dauerhafte Entwicklung handelt. Alexandre Avdeev vom Max-Planck Institut für Demografische Forschung analysierte in einer Studie die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. mehr
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Familienpolitik: Was machen die Schweden anders |
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Schweden hat sich den Ruf eines familienpolitischen Vorzeigelandes erworben. Tatsächlich liegt die zusammengefasste Geburtenziffer in Schweden 2004 bei knapp 1,8 Kindern pro Frau. Das reicht zwar nicht an die Schwelle der Generationenerneuerung heran, die bei 2,1 liegt, aber der Wert ist im europäischen Vergleich hoch. Inwieweit ist die vergleichsweise hohe Geburtenrate ein Resultat der schwedischen Familienpolitik? mehr
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Ostdeutsche Mütter sind jünger als westdeutsche |
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Ostdeutsche Frauen bekommen ihr erstes Kind immer noch früher als ihre westdeutschen Geschlechtsgenossinnen. Das zeigt eine Studie, in der Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung Daten von Müttern unterschiedlicher Geburtenjahrgänge miteinander verglichen. Das Ergebnis ist überraschend, denn nach populären Vorstellungen entscheiden sich Frauen in Ostdeutschland seit der Wende seltener und später für ein Kind als in den alten Bundesländern. mehr
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Auch in gleichberechtigten Gesellschaften sind Söhne und Töchter nicht gleichermaßen erwünscht |
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Die skandinavischen Länder fördern seit Jahrzehnten die Gleichstellung von Mann und Frau. Dennoch spielt das Geschlecht der Kinder eine wichtige Rolle. Während Eltern in Finnland Söhnen den Vorzug geben, stehen in Norwegen, Schweden und Dänemark Töchter höher im Kurs. mehr
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Familienfreundliches Frankreich |
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Frankreich gilt als familienpolitisches Musterland: Dort gibt es nicht nur eine besonders hohe Frauenerwerbsquote, sondern gleichzeitig auch eine deutlich höhere Geburtenrate als in anderen europäischen Staaten. Der Konflikt zwischen Familie auf der einen und Karriere auf der anderen Seite wird durch staatliche Maßnahmen zur Kinderbetreuung und finanzielle Beihilfen wesentlich besser entschärft als in Deutschland. mehr
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Mehr Kinder auf dem Lande – wie der Wohnort das Geburtenverhalten prägt |
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Wer umzieht, passt sein Geburtenverhalten den vorherrschenden Mustern in seinem neuen Umfeld an. Hill Kulu vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung zeigt mit seiner Untersuchung der Migrationsbewegungen innerhalb Estlands, dass sich in allen Siedlungsformen die Geburtenraten von ansässigen und zugezogenen Bewohnern gleichen. Der Herkunftsort der Eltern spielt bei der Familienplanung keine Rolle. mehr
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Die Entscheidung für das zweite Kind – abhängig von der Ausbildung des Vaters |
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Ob sich eine Mutter für ein zweites Kind entscheidet, hängt in Westdeutschland zum großen Teil von der Ausbildung ihres Partners ab. Ein Hochschulabschluss des Vaters verspricht einen besseren Job und ein höheres Einkommen und erleichtert damit die Finanzierung eines weiteren Kindes. Das ist das Ergebnis einer Studie von Michaela Kreyenfeld am Max-Planck-Institut für demografische Forschung, in der sie die Daten von Müttern mit verschiedenen Ausbildungsniveaus verglich. Es unterstützt die populäre Vorstellung vom Mann als Ernährer der Familie. mehr
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Familienpolitik festigt traditionelle Frauenrolle |
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Die familienpolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland fördern einseitig traditionelle Familienmodelle. Gesellschaftliche Veränderungen der letzten Jahre wie der Wandel der Frauenrolle und die zunehmende Erwerbsorientierung von Frauen werden nicht berücksichtigt. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Michaela Kreyenfeld und Dirk Konietzka vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Die beiden Wissenschaftler untersuchten den Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen auf die Geburtenentwicklung in Deutschland. mehr
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Regionale Unterschiede in der Geburtenrate |
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Zwischen westdeutschen Stadt- und Landkreisen bestehen bis heute deutliche Unterschiede in den Geburtenraten. Diese sind durch regionale Differenzen von Eheschließungen bedingt. Das ist das Ergebnis einer Studie von Karsten Hank vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Der Forscher untersuchte die Bedeutung regionaler Einflussfaktoren auf die Familiengründung westdeutscher Frauen in den 1980er und 1990er Jahren. mehr
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Herkunftsfamilie stellt Weichen für eigene Familie |
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In einer intakten und vollständigen Familie aufgewachsen zu sein, bestärkt Männer in ihrem Wunsch nach einer eigenen Familie. Die Herkunftsfamilie stellt damit wichtige Weichen für den weiteren Lebenslauf. Das ist das Ergebnis einer Studie, in der Angelika Tölke vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung (jetzt: Deutsches Jugendinstitut, München) die Daten westdeutscher Männer im Alter von 30 bis 55 Jahren untersuchte. mehr
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Tschechische Republik – Annäherung an den Westen |
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Die Veränderungen von Geburtenraten und Familienformen in der Tschechischen Republik seit den 1990er Jahren sind mit Entwicklungen in westlichen Ländern vergleichbar. Das ist das Ergebnis einer Analyse, die in einer Kooperation des Population Research Centre der niederländischen Universität Groningen und des Department of Demography and Geodemography der tschechischen Karls-Universität in Prag entstand. mehr
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Wenn dritte Kinder selten werden: Unabhängigkeit oder konservative Anpassung der österreichischen Frauen? |
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Österreich ist keine Ausnahme: Wie in allen Industrienationen ist hier die Geburtenrate stark zurückgegangen, und das schon seit den sechziger Jahren. Das liegt auch daran, dass immer weniger Frauen ein drittes Kind bekommen. Liegt das daran, dass Frauen zunehmend von ihrem Partner unabhängig werden? Und: Welche Rolle spielt die Familienpolitik in Österreich? mehr
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Geburtenkonzentration – wenn immer weniger Frauen Mütter werden |
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Die Geburtenrate allein reicht nicht aus, das Geburtenverhalten in einem Land – hier: Österreich – zu beschreiben. Bisweilen ist es hilfreich, die Perspektive der Kinder einzunehmen. Denn in der Erlebniswelt eines Kindes spielt es eine Rolle, ob es selbst und seine Freunde als Einzelkinder oder mit vielen Geschwistern aufwachsen. Manche Veränderungen werden so beschleunigt wahrgenommen, anderes ist praktisch konstant. Das gilt zum Beispiel für Geburtenrate und Geburtenkonzentration. Konzentration meint die Tatsache, dass die Kinder auf die Frauen einer Geburtskohorte ungleich verteilt sind. mehr
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Kinderwunsch sinkt in Deutschland und Österreich unter zwei |
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In der Vergangenheit hatte Familienpolitik das Ziel, die Diskrepanz zwischen dem persönlichen Kinderwunsch und der Zahl der tatsächlich geborenen Kinder zu verringern. Eine solche Politik muss jedoch wirkungslos bleiben, wenn der Kinderwunsch selbst wegbricht. Und das tut er – einmalig in Europa und der Welt - in Deutschland und Österreich. Dies belegt eine Studie, die auf der Stichprobenuntersuchung Eurobarometer basiert. mehr
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Aller guten Dinge sind drei?! Familiengrößen in Norwegen und Westdeutschland im Vergleich |
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Die Geburtenrate liegt überall in Europa unter der Schwelle der Generationenerneuerung. Dennoch: Es gibt Unterschiede zwischen den Ländern, etwa in der Zahl der Familien mit mehr als zwei Kindern. Sowohl in Westdeutschland als auch in Norwegen sind so große Familien die Ausnahme, doch in Deutschland sind sie deutlich seltener. Inwieweit hängt dies mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen oder mit familienpolitischen Maßnahmen zusammen? David Alich vom MPIDR untersucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede. mehr
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Erst arbeiten, dann Kinder – Geburtenverhalten einheimischer und nach Schweden immigrierter Frauen |
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Warum, wann und wie häufig sich Frauen für Nachwuchs entscheiden, ist von Land zu Land verschieden und nicht selten ein Spiegelbild der Familienpolitik des jeweiligen Staates. Wie wenig Einfluss hingegen kulturelle Wurzeln und Traditionen haben können, zeigen in Schweden lebende Ausländerinnen. Ob Somalierinnen, Thailänderinnen oder Deutsche, sie alle zeigen ein für ihr Aufnahmeland charakteristisches Geburtenverhalten. mehr
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Geburtenmonitor
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Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors zu Fertilitätstrends finden Sie
hier
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