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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
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Prognosen |
Zahl der Betroffenen steigt auf mindestens zwei Millionen - Prognose der Demenzfälle in Deutschland bis zum Jahr 2050 |
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Etwa ein Viertel der über 65-jährigen Bevölkerung leidet gegenwärtig unter einer mentalen Störung. Davon sind sechs bis zehn Prozent einer schweren Demenz und schweren funktionellen Psychosen zuzuordnen. Da die Prävalenz – das Krankheitsvorkommen – mit dem Alter stark zunimmt, rückt die Krankheit vor dem Hintergrund der Bevölkerungsalterung in den Fokus des gesellschaftlichen Interesses. Eine neue Studie des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels und des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen geht der Frage nach, wie stark die Anzahl der Demenzpatienten steigen wird.
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Alterung und Schrumpfung in Mecklenburg-Vorpommern – eine Bevölkerungsprognose des Rostocker Zentrums bis 2030 |
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Viele Menschen haben in der Vergangenheit das strukturarme Bundesland Mecklenburg-Vorpommern verlassen. Wissenschaftler des Rostocker Zentrums prognostizieren, dass sich dieser Trend auch zukünftig fortsetzen wird. Während einige Städte dieser Entwicklung voraussichtlich positiv entgegenwirken können, zeigen die Prognoseergebnisse, dass vor allem einige Landkreise stark schrumpfen werden. In den meisten Regionen geht damit entsprechend den Ergebnissen eine starke Alterung einher. Politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger müssen frühzeitig Strategien entwickeln um diese Entwicklungen vor Ort auffangen zu können. mehr
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Demografische Standortrisiken im EU-Regionalvergleich |
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Unternehmen sehen den Demografischen Wandel als Standortrisiko. Tatsächlich kann die demografische Entwicklung eine gegenwärtig günstige Standortsituation schon bald ins Gegenteil umkehren. Betroffen sind demografiesensible Standortfaktoren wie Arbeitsangebot, Verfügbarkeit von Humankapital, Arbeitsproduktivität und die Leistungsfähigkeit im Bereich Forschung und Entwicklung. Wissenschaftler des Rostocker Zentrums verglichen die demografischen Entwicklungen auf regionaler Ebene und erarbeiteten ein Risikomaß, das die Abschätzung demografischer Standortrisiken für die EU-Regionen ermöglicht.
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Demografische Entwicklungen in den EU-Staaten verändern Machtkonstellationen in der Europäischen Union |
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Die Bevölkerungszahlen in den einzelnen europäischen Staaten werden sich zukünftig sehr unterschiedlich entwickeln. Dies wird Entscheidungsprozesse innerhalb der Europäischen Union beeinflussen. Denn die Bevölkerungsgröße der Mitgliedsstaaten spielt eine entscheidende Rolle für die Machtarchitektur – insbesondere nach den neuen Abstimmungsregeln, die der aktuelle EU-Reformvertrag vorsieht. mehr
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Pflegende Familienangehörige brauchen mehr Unterstützung |
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Bedarfsprognosen zeigen einen Anstieg häuslichen Pflegepotentials in Deutschland bis 2030
Die zunehmende Lebenserwartung der Menschen in den westlichen Industriestaaten stellt neue Herausforderungen an das derzeitige Pflegesystem. Das EU-Projekt FELICIE (Future Elderly LIving Conditions in Europe) berechnet Prognosen über die Zusammensetzung der zukünftigen pflegebedürftigen Bevölkerungsgruppen und diskutiert mögliche sozialpolitische Konsequenzen und Handlungsoptionen. mehr
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Steigt oder sinkt die Zahl der Arbeitslosen? –Arbeitsmarktsituation in Zeiten des Demografischen Wandels |
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Beitrag zum Workshop „Arbeitsmarkt und Demografischer Wandel“:
Die Erwerbsbevölkerung vieler Industrienationen wird immer älter. Von Land zu Land unterschiedlich ist jedoch, wie sich die demografischen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt auswirken. So werden Schweden und Spanien aufgrund des steigenden Anteils älterer Erwerbspersonen wahrscheinlich von einem Beschäftigungszuwachs profitieren können, in Frankreich und Japan hingegen führt die Alterung eher zu einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit. mehr
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Die Schere öffnet sich - Hintergründe und Konsequenzen demografischer Entwicklungen weltweit |
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Die Bevölkerungszahlen in Deutschland gehen zurück: bereits seit Anfang der 1970er Jahre verzeichnet das Land mehr Todesfälle als Geburten, seit 2003 kann dieses Geburtendefizit nicht mehr durch Zuwanderungsüberschüsse aus dem Ausland ausgeglichen werden. Nur wenige Länder weltweit stehen, wie Deutschland, einem Bevölkerungsrückgang gegenüber. Zu den zahlreichen Staaten mit schnell wachsender Bevölkerung gehören vor allem Länder des asiatischen und afrikanischen Kontinents und einige der ärmsten Nationen der Welt. mehr
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Chinas „Sorgenkind“: Gesundheitsversorgung in Zeiten rasanter Bevölkerungsalterung |
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Nicht nur Industrieländer, auch Entwicklungs- und Schwellenländer altern. In vielen Fällen unterliegen diese Bevölkerungen sogar einem schnelleren demografischen Wandel als beispielsweise in Deutschland zu beobachten ist.
Zudem hat der Alterungsprozess eingesetzt, bevor sich die Wirtschaft voll entfalten konnte. Zu welchen Herausforderungen dies in einem Schwellenland wie China führt, zeigt der folgende Artikel. mehr
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Immer älter und kein Ende in Sicht - Der Blick in die Zukunft lässt uns älter aussehen als viele erwarten |
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Wir werden immer älter, und die Lebenserwartung in Deutschland wird sich auch in den kommenden Jahrzehnten weiter erhöhen. Setzt sich der beobachtete Trend fort, so könnte die Lebenserwartung deutlich stärker ansteigen als es die offiziellen Prognosen vermuten lassen: Im Jahr 2050 läge sie hierzulande dann über 90 Jahre. Der anhaltende Anstieg der Lebenserwartung ist vor allem der verringerten Sterblichkeit im hohen Alter zuzuschreiben. mehr
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Rostocker Indikator - Der Demografische Wandel wird uns schon bald etwas kosten |
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Der Demografische Wandel könnte nach Berechnungen des Rostocker Zentrums früher für erhebliche ökonomische Belastungen sorgen als allgemein erwartet. Denn schon bald erreichen die geburtenstarken Jahrgänge („Babyboomer“) eine auf dem Arbeitsmarkt kritische Altersschwelle. Sind die über 50-Jährigen auch in Zukunft in so geringem Maß am Arbeitsleben beteiligt wie heute, würde in Deutschland 2025 etwa 8 Prozent weniger gearbeitet als heute. Dies lässt sich anhand des neuen Rostocker Indikators für die ökonomischen Konsequenzen des Demografischen Wandels zeigen.
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Steigende Lebenserwartung weltweit – oder etwa doch nicht? |
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Die Lebenserwartung ist in den vergangenen 50 Jahren weltweit gestiegen, in manchen Ländern sogar um bis zu 20 Jahre. Diese Entwicklung wird sich Prognosen zufolge in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen. Doch keine Regel ohne Ausnahme: in den vergangenen zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts durchbrachen 42 Länder, vor allem in Afrika und in Osteuropa, mit stagnierender oder gar fallender Lebenserwartung den allgemeinen Trend. Vladimir Shkolnikov, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für demografische Forschung, beschäftigt sich eingehend damit, wie solche Abweichungen zu erklären sind. mehr
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Obergrenze der Lebenserwartung nicht in Sicht |
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Ist eine Obergrenze der Lebenserwartung bald erreicht? Die Vorstellung von einer unüberwindlichen, festen Obergrenze der Lebenserwartung scheint fest in den Köpfen der Menschen verankert. Demografische Analysen von Jim Oeppen und James Vaupel aus dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung zeigen jedoch, dass eine solche Obergrenze weder erreicht noch in Sichtweite ist. Wir werden immer älter und der Alterungsprozess erweist sich als plastisch. Die Lebenserwartung wird weiter steigen – mehr als offizielle Prognosen erwarten lassen. Das hat Konsequenzen für private Planungen in Hinblick auf die Gestaltung des Ruhestands und für die Planungen der sozialen Sicherungssysteme. mehr
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Demografischer Wandel: Mehr als ein Modethema |
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Schon Konrad Adenauer warnte 1953 vor der Gefahr einer alternden Gesellschaft. Seitdem scheint das Thema in der öffentlichen Wahrnehmung abwechselnd über- und unterrepräsentiert. Ist der aktuelle Medienrummel um den Demografischen Wandel nur ein vorübergehendes Phänomen? Harald Wilkoszewski vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock fasst die Fakten zusammen. mehr
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Geburtenmonitor
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Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37
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Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors zu Fertilitätstrends finden Sie
hier
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