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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Welt


Eine angeborene Lebensspanne gibt es nicht - Alterungsprozess beim Menschen verschiebt sich um etwa ein Jahrzehnt

 
  Die Anzahl der Lebensjahre, die die Menschen in Gesundheit verbringen, wächst. Denn die Lebenserwartung von Männern und Frauen steigt nicht, weil sich der Alterungsprozess verlangsamt und verlängert, sondern vor allem, weil er immer später im Leben einsetzt.   mehr


Geburtenraten in vielen Industriestaaten steigen wieder - Eine nachhaltige Trendumkehr scheint möglich

 
Die Zeiten extrem niedriger Geburtenraten sind vorbei. Einer der wichtigsten Gründe ist, dass Eltern die Geburt ihrer Kinder heute weniger aufschieben als früher. Dies legt eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung Rostock und des Vienna Institute of Demography nahe.  mehr  


„Seid fruchtbar und vermehret euch“ – Religiosität und Fertilität in den USA und Europa

 
  Die Geburtenrate amerikanischer Frauen liegt seit fast dreißig Jahren über jener der Europäerinnen. Gleichzeitig scheinen die Amerikaner auch viel religiöser zu sein als die Europäer. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Geburtenraten und der Religiosität? Dieser Frage gingen die Wissenschaftler Tomas Frejka und Charles F. Westoff nach. Ihre Daten zeigen, dass US-amerikanische Frauen zwischen 18 und 44 Jahren bedeutend religiöser als europäische Frauen sind – und je wichtiger ihnen die Religion im Alltag ist, umso höher fällt die Geburtenrate aus.  mehr


Zunahme der Vollzeitbeschäftigten unter US-Senioren

 

Angesichts demografischer Entwicklungen entwickelt sich die Teilhabe Älterer am Arbeitsmarkt auch in Deutschland zu einer wichtigen Größe, doch scheinen Vorbehalte gegenüber älteren Beschäftigten nach wie vor ausgeprägt. Ein Blick in die USA lohnt: Dort ist inzwischen jeder fünfte der über 70-jährigen Männer erwerbstätig, die Hälfte davon sogar in Vollzeit.  mehr
 


Demografische Entwicklungen in den ländlichen Regionen Amerikas sind von einer großen Vielfalt geprägt

 
  Die Menschen in Deutschland werden zukünftig im Schnitt älter und weniger sein. Neben der Frage nach dem Ausmaß des Demografischen Wandels ist auch von besonderem Interesse, wie sich die Bevölkerung innerhalb Deutschlands auf Stadt und Land verteilen wird. Welche Regionen werden von den demografischen Entwicklungen profitieren, welche werden verlassen? Wie der vorliegende Artikel zeigt, beobachten Demografen auch in den USA, ein Land mit einer immer noch wachsenden, aber alternden Bevölkerung, große Unterschiede im Bevölkerungswandel zwischen einzelnen ländlichen Gebieten - ein Trend, der neue Lösungsansätze erfordert.  mehr


Die Schere öffnet sich - Hintergründe und Konsequenzen demografischer Entwicklungen weltweit

 
Die Bevölkerungszahlen in Deutschland gehen zurück: bereits seit Anfang der 1970er Jahre verzeichnet das Land mehr Todesfälle als Geburten, seit 2003 kann dieses Geburtendefizit nicht mehr durch Zuwanderungsüberschüsse aus dem Ausland ausgeglichen werden. Nur wenige Länder weltweit stehen, wie Deutschland, einem Bevölkerungsrückgang gegenüber. Zu den zahlreichen Staaten mit schnell wachsender Bevölkerung gehören vor allem Länder des asiatischen und afrikanischen Kontinents und einige der ärmsten Nationen der Welt.  mehr  


Chinas „Sorgenkind“: Gesundheitsversorgung in Zeiten rasanter Bevölkerungsalterung

 
  Nicht nur Industrieländer, auch Entwicklungs- und Schwellenländer altern. In vielen Fällen unterliegen diese Bevölkerungen sogar einem schnelleren demografischen Wandel als beispielsweise in Deutschland zu beobachten ist.

Zudem hat der Alterungsprozess eingesetzt, bevor sich die Wirtschaft voll entfalten konnte. Zu welchen Herausforderungen dies in einem Schwellenland wie China führt, zeigt der folgende Artikel.  mehr


Steigende Lebenserwartung weltweit – oder etwa doch nicht?

 
Die Lebenserwartung ist in den vergangenen 50 Jahren weltweit gestiegen, in manchen Ländern sogar um bis zu 20 Jahre. Diese Entwicklung wird sich Prognosen zufolge in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen. Doch keine Regel ohne Ausnahme: in den vergangenen zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts durchbrachen 42 Länder, vor allem in Afrika und in Osteuropa, mit stagnierender oder gar fallender Lebenserwartung den allgemeinen Trend. Vladimir Shkolnikov, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für demografische Forschung, beschäftigt sich eingehend damit, wie solche Abweichungen zu erklären sind.   mehr  


Obergrenze der Lebenserwartung nicht in Sicht

 
  Ist eine Obergrenze der Lebenserwartung bald erreicht? Die Vorstellung von einer unüberwindlichen, festen Obergrenze der Lebenserwartung scheint fest in den Köpfen der Menschen verankert. Demografische Analysen von Jim Oeppen und James Vaupel aus dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung zeigen jedoch, dass eine solche Obergrenze weder erreicht noch in Sichtweite ist. Wir werden immer älter und der Alterungsprozess erweist sich als plastisch. Die Lebenserwartung wird weiter steigen – mehr als offizielle Prognosen erwarten lassen. Das hat Konsequenzen für private Planungen in Hinblick auf die Gestaltung des Ruhestands und für die Planungen der sozialen Sicherungssysteme.   mehr

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Geburtenmonitor
 

Die TFR für Gesamtdeutschland im Oktober 2010: 1,37

 
Weitere saisonale Daten und Ergebnisse des Geburtenmonitors zu Fertilitätstrends finden Sie hier