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Eine Informationsseite des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels
 

Prognostizierte Bevölkerungsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern bis 2020

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Im Jahr 2020 wird die Bevölkerungszahl Mecklenburg-Vorpommerns gegenüber 1990 voraussichtlich um ein Fünftel gesunken sein. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. Die kreisfreien Städte verlieren nicht nur durch die Abwanderung nach Westdeutschland sehr viele Einwohner, sondern auch durch Suburbanisierungsprozesse, das heisst die Abwanderung in das eher ländliche Umland. Davon profitiert insbesondere der Landkreis Bad Doberan, der vor allem dank Zuzügen aus Rostock 2020 voraussichtlich über 20 Prozent mehr Einwohner haben wird als zur Zeit der Deutschen Wiedervereinigung. Die Landkreise Ludwigslust und Nordwestmecklenburg profitieren hingegen vor allem von ihrer Nähe zum Großraum Hamburg.

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Das Durchschnittsalter (Median) der Deutschen lag Ende 2005 bei 42,3 Jahren. Seit 1991 am stärksten gealtert ist die Bevölkerung im ehemals jüngsten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, und zwar um 9,5 Jahre auf 44,0 Jahre in 2005. Am schwächsten ausgeprägt war die Alterung in Hamburg (von 40,2 Jahre auf 40,7 Jahre in diesem Zeitraum).