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Beitrag zum Workshop „Arbeitsmarkt und Demografischer Wandel“
Abb.1 – Verhältnis Arbeitsloser unter 40 Jahren zu Arbeitslosen über 40 Jahren in verschiedenen Industrienationen, Zeitraum 1978 bis 2004
Doch wie wird sich die Höhe der Arbeitslosigkeit entwickeln, wenn die Erwerbsbevölkerung weiter altert? Eine gemeinsame Arbeit der Universität Rostock und des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels hilft zu verstehen, welchen Einfluss der Demografische Wandel auf die Arbeitsmarktbilanz einzelner Länder haben wird.
Modellrechnungen zeigen, dass theoretisch sowohl ein Anstieg als auch ein Sinken der Arbeitslosigkeit möglich ist, wenn das Altern der Erwerbsbevölkerung weiter voranschreitet. Und tatsächlich finden sich auch beide Ergebnisse bei einem Vergleich von zwölf OECD Ländern (Tabelle 1): In Australien, Frankreich, Japan und Portugal ist mit einer Zunahme der Arbeitslosigkeit zu rechnen, weil sowohl weniger Stellen geschaffen werden als auch die Vermittlungseffizienz abnimmt. Im Gegensatz dazu wird in Finnland, Schweden und Spanien ein eindeutig positiver Effekt für die zu prognostizierte Beschäftigungsentwicklung erwartet. In den anderen untersuchten Ländern, wie beispielsweise in Deutschland, sind die Auswirkungen weniger eindeutig. Es bleibt eine kleine Hoffnung, dass eher ein Rückgang der Arbeitslosigkeit erfolgen wird. ph Autoren: Pascal Hetze und Carsten Ochsen Quelle: Hetze, P. und Ochsen, C. (2005). How Aging of the Labor Force Affects Equilibrium Unemplyoment, Thünen-Reihe Angewandter Volkswirtschaftstheorie, working paper No: 57. http://www.wiwi.uni-rostock.de/~geld/RePEc/pdf/wp57thuenen.pdf Weitere Artikel zu Alterung und Arbeitsmarkt:
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